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Dienstag, 5. Juni 2018

Lauras Top 50 Disney Songs [D/E]

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German

"Disney"-Lieder verzaubern Jung und Alt seit Jahrzehnten
Foto: Walt Disney Company
Disneyfilme begleiten mich schon seit der Kindheit und damit auch die unzähligen Songs, die darin vorkommen. Daher stelle ich euch heute meine 50 Favoriten in dieser "Watch.Read.List." vor. Anders als bei den anderen Listen werde ich hier meine Platzierungen allerdings nicht extra begründen. Außerdem kommen nur Lieder aus den Zeichentrick- und Animationsfilmen vor (mit Ausnahme von "Mary Poppins"; "PIXAR"-Filme habe ich nicht ausgeschlossen, allerdings hat es kein Lied in diese Liste geschafft) und auch nur die, in denen gesungen wird (also keine Titel wie "Fluch der Karibik" oder "Die Chroniken von Narnia"). Viele der Lieder habe ich als Kind in der deutschen Version kennengelernt, weshalb ich sie auch heute gerne auf Deutsch höre. Trotzdem habe ich für diesen Post immer die Originalversion gewählt, damit es einheitlich ist. Katrin hat ihre Top 50 bereits in einem früheren Beitrag präsentiert, den ihr hier finden könnt. 
Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Hören!

English

As long as I can remember "Disney" movies have been part of my life and so are the numerous songs that appear in them. That's why I'm going to show you my 50 favorites in this "Watch.Read.List." today. Since this list is quite long I'm not gonna justify my order. Furthermore this list only contains songs from the animated movies (except for "Mary Poppins"; I would've included "PIXAR" movies too, but none of the songs have made this list) and just the ones with singing in them (so nothing like "Pirates of the Caribbean" or "Narnia"). All linked videos are the original English versions. Katrin already made a post about her top "Disney" songs, you can find it here.
Have fun!


50. Bibbidi Bobbidi Boo - Cinderella



49. Love Is An Open Door - Die Eiskönigin



48. Theme Song -  Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh



47. Bella Notte - Susi und Strolch



46. Chim Chim Cher-ee - Mary Poppins



45. Someone's Waiting For You - Bernard und Bianca



44. One Jump Ahead - Aladdin



43. How Far I'll Go - Vaiana



42. Thomas O'Malley - Aristocats



41. Supercalifragilisticexpialidocious - Mary Poppins



40. Friend Like Me - Aladdin



39. Human Again - Die Schöne und das Biest



38. Just Around The Riverbend - Pocahontas



37. Dig A Little Deeper - Küss den Frosch



36. Hellfire - Der Glöckner von Notre Dame



35. Out There - Der Glöckner von Notre Dame



34. For The First Time In Forever - Die Eiskönigin



33. Hakuna Matata - Der König der Löwen



32. The Gospel Truth - Hercules



31. Cruella de Vil - 101 Dalmatiner



30. Bare Necessities - Das Dschungelbuch



29. Poor Unfortunate Souls - Arielle



28. Friends On The Other Side - Küss den Frosch



27. I Wanna Be Like You - Das Dschungelbuch



26. A Dream Is A Wish Your Heart Makes - Cinderella



25. Once Upon A Dream - Dornröschen



24. The Bells Of Notre Dame - Der Glöckner von Notre Dame



23. On My Way - Bärenbrüder



22. The Aristocats - Aristocats



21. Something There - Die Schöne und das Biest



20. I Just Can't Wait To Be King - Der König der Löwen



19. Go The Distance - Hercules



18.  I See The Light - Rapunzel



17. Under The Sea - Arielle



16. I Won't Say I'm In Love - Hercules



15. You'll Be In My Heart - Tarzan



14. Reflection - Mulan



13. Belle - Die Schöne und das Biest



12. Let It Go - Die Eiskönigin



11. Be Our Guest - Die Schöne und das Biest 



10. I'll Make A Man Out Of You - Mulan



9. Son Of Man - Tarzan



8. I'm Still Here - Der Schatzplanet



7. Almost There - Küss den Frosch



6. Circle Of Life - Der König der Löwen



5. A Whole New World - Aladdin



4. Tale As Old As Time/ Beauty And The Beast - Die Schöne und das Biest



3. Part Of Your World - Arielle



2. Two Worlds - Tarzan



1. Colors Of The Wind - Pocahontas




Das waren meine 50 liebsten "Disney"-Songs. Welche Lieder zählen zu euren Favoriten? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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Those were my top 50 "Disney" songs. Which ones are your favorites? Tell me in the comments!

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Mittwoch, 24. Januar 2018

Katrins Top 15 Nicht-Disney-Animationsfilme

Laura hat euch bereits ihre Top 15 Nicht-Disney-Animationsfilme vorgestellt (hier kommt ihr zum Beitrag). Nun bin ich an der Reihe. Wie schon bei unseren "Watch.Read.List."-Posts zum Thema "Disney"-Lieblingsfilme (klickt hier für Lauras Top 15 und hier für Katrins Top 15) gehen unsere Geschmäcker sehr weit auseinander. Schaut euch also gerne beide Posts an. 
Hinweis: Unter Animation fällt hierbei alles von Zeichentrick über computeranimierte Streifen bis hin zu Filmen mit Stop-Motion-Technik.



15. Störche

Foto: Warner Bros. Pictures
"Störche" habe ich nachts im Flugzeug angesehen, als alle um mich herum geschlafen haben. Das war eine schlechte Entscheidung, da ich mir immer wieder auf die Lippen beißen musste, um nicht laut loszuprusten. Andy Samberg, der in der Originalversion die Hauptfigur Junior spricht, bringt alleine mit seiner Stimme schon viel Charme und Humor in die Geschichte. "Störche" ist generell ein sehr lustiger und unterhaltsamer Film, dem eine kreative Grundidee zugrunde liegt. Er ist mir jedoch an einigen Stellen ein wenig zu sorglos, ein bisschen Ernsthaftigkeit wäre schön gewesen.


14. Ab durch die Hecke

Foto: DreamWorks Animation
"Ab durch die Hecke" war in meiner Kindheit einer meiner liebsten Nicht-Disney-Filme. Weil in den folgenden Jahren aber noch tollere herauskamen, steht er mittlerweile nur noch auf Platz 14. Die Handlung ist wirklich witzig und einfallsreich, vor allem hat sie aber eine tolle Botschaft. Anstelle lange zu erklären, welche Auswirkungen der Mensch auf die Umwelt hat, zeigt der Film sie auf kindgerechte und dennoch eindrücklich-gruselige Weise. Besonders mag ich die vielfältigen und liebenswerten Charaktere, die ihre Besonderheiten nutzen, um neben ihren neuen menschlichen Anwohner zu überleben. Kaum ein Filmzitat wurde in meinem Freundeskreis wohl so oft mit todtrauriger Miene zitiert wie: "Aber ich mag doch den Keks."


13. Megamind

Foto: DreamWorks Animation
An "Megamind" mag ich besonders, dass er da beginnt, wo andere Filme aufhören würden: Der Bösewicht bringt den Helden um, ergreift nach vielen Jahren endlich Besitz von der Stadt - und langweilt sich furchtbar. Die Charaktere sind angenehm anders und mit wenig Klischees behaftet. Besonders Megamind ist eine spannende Figur, da er viele verschiedene Stufen durchlebt und sich selbst neu erfinden muss. Man merkt dem Film deutlich an, wie viel Kreativität und Cleverness in ihm steckt. Er ist ein tolles Beispiel dafür, was dabei herauskommen kann, wenn die Produzenten sich nicht davor scheuen, auch mal aus der Box auszubrechen. Mein einziger Kritikpunkt ist die teils sehr rührselige und mitleiderregende Darstellung des Protagonisten. Ein bisschen mehr "böse" hätte ihm gut gestanden.


12. Die Geschichte vom Teddy, den niemand wollte

Foto: Family Home Entertainment
Leider werden auf Super RTL viele alte Schätze mittlerweile nicht mehr wiederholt, daher habe ich "Die Geschichte vom Teddy, den niemand wollte" schon viele Jahre nicht mehr gesehen. Diesen wunderschönen Film konnte ich jedoch nicht auslassen. Er handelt von einem kleinen Teddy, der aufgrund eines Produktionsfehlers zuerst in einer Kaufhaus-Ramschkiste und später in einem Trödelladen landet. Das Tolle an dem Film ist, dass auf ein übertriebenes Happy End und ein "Umstyling" (Plötzlich wird das hässliche Entlein doch noch zum Schwan.) verzichtet wird. Der Streifen ist versöhnlich und berührend, ohne dabei kitschig zu sein. Die Eigenarten der anderen Trödelladen-Bewohner, die ebenfalls nicht der Norm entsprechen, sind süß und heitern den sonst eher ruhigen Film auf.


11. The Lego Movie

Foto: Warner Bros. Studios
"The Lego Movie" war einer dieser Titel, bei denen Trailer und Inhaltsangabe praktisch geschrieen haben, dass er überdreht und dumm wird. Zum Glück hat sich diese Befürchtung nur zu einem kleinen Teil bestätigt. An einigen Stellen sind Handlung und Witze ziemlich albern, doch der Film ist so klasse gemacht, dass ich locker darüber hinwegsehen konnte. Technisch gesehen ist "The Lego Movie" sogar der Beste auf dieser Liste. Die ganze Welt sieht aus, als sei sie aus Lego-Teilen zusammengesetzt und die Charaktere können sich auch nur so bewegen, wie es ihre Struktur zulässt. Genial sind zudem kleine Details, wie Fingerabdrücke auf den Figuren und Fäden an fliegenden Gegenständen. Solch eine kleinteilige, liebevolle und aufwendige Animation gibt es sonst eigentlich nur in "Disney"-Filmen. Außerdem fand ich die Auflösung am Ende toll, bei der alle Puzzleteile an ihren Platz fallen und mir erst so richtig bewusst geworden ist, wie viel Kreativität und vor allem Fantasie in diesem Film steckt.


10. Ballerina

Foto: Gaumont
An "Ballerina" hat mich vor allem das Design und die Musik begeistert. Letztere stammt von Klaus Badelt, von dem viele berühmte Soundtracks komponiert wurden. Unter anderem hat er mit Hans Zimmer an "Fluch der Karibik" und "Gladiator" gearbeitet. Der Soundtrack zu "Ballerina" ist aufmunternd und belebend, sodass ich Lust hatte, mitzutanzen. Der Animationsstil ist ebenfalls sehr gelungen. Die Charaktere sehen sich zwar alle sehr ähnlich und haben keine nennenswerten Details, doch die Bewegungen sehen toll aus. Als Vorbild wurden die Tänzer des Ballettensembles der Pariser Oper genommen, so wirken die Schritte realistisch und lebendig. Lediglich mit den beiden Hauptfiguren konnte ich mich nicht anfreunden, da sie für meinen Geschmack zu oberflächlich und wankelmütig waren. Außerdem fand ich schade, dass der Film es so dargestellt hat, als sei Leidenschaft ein Ersatz für jahrelanges hartes Training.


9. Ich - Einfach unverbesserlich 2

Foto: Illumination Entertainment
Ich mag den zweiten Teil der "Ich - Einfach unverbesserlich"-Reihe am liebsten, da er für mich die perfekte Mischung aus Humor, Abenteuer, toller Musik und Emotionen ist. Außerdem ist Lucy meine Lieblingsfigur! Der lockere Umgang zwischen den Charakteren ist ein weiterer Grund, weshalb ich den Film sehr gerne mag. Es ist leicht, sich in die (menschlichen) Figuren hineinzuversetzen und sehr amüsant, wie umständlich sie vermeintlich einfache Probleme lösen. Lediglich den Showdown finde ich nicht gelungen, da er eben diesen lockeren Umgang über Bord wirft für einen völlig überdrehten und albernen Kampf, der jeden schlechten Witz mitnimmt. 


8. Barbie in Schwanensee

Foto: Mainframe Entertainment
Es gibt mittlerweile unglaublich viele "Barbie"-Filme, von denen die meisten (ab der späten 2000er Jahre) billig aussehen, mit nervigen Pop-Songs unterlegt und herzlos sind. In meiner Kindheit gab es jedoch zahlreiche wirklich tolle Filme. Zum Beispiel die, die Geschichten berühmter Ballettstücke erzählen - inklusive der dazugehörigen Musik und passender Tänze. Mein Lieblingsfilm ist bis heute "Schwanensee". Ich mochte das Stück schon immer und diese Version ist zwar ein bisschen süßlich, sieht aber dennoch toll aus. So eine ruhige, unaufgeregte Erzählweise und liebenswerte Charaktere findet man in den heutigen "Barbie"-Filmen nicht mehr.


7. Madagascar

Foto: DreamWorks Animation
"Madascar" steht in diesem Fall als Synonym für alle drei Filme, da ich mich nicht entscheiden kann, welcher mir am besten gefällt. Alle drei leben durch ihre amüsanten, vielfältigen und herrlich überspitzten Charaktere - seien es die vier Protagonisten, die Pinguine, die Lemuren oder die "Böse Miezekatze!"-Dame. Jeder der Filme strahlt eine Lebensfreude aus, die einfach ansteckend ist. Dazu kommt noch die tolle Musik und der clevere versteckte Humor (Habt ihr euch schon mal gefragt, warum Marty im Original "Sugar Honey Iced-Tea" schreit, als der hungrige Alex ihn verfolgt?).


6. Rudolph mit der roten Nase

Foto: Goodtimes Entertainment
Ich bin überhaupt kein Fan von Weihnachtsfilmen, da sie mir meistens zu rührselig und kitschig sind. "Rudolph mit der roten Nase" ist da die einzige Ausnahme. Er stimmt auf die Festtage ein, verzichtet aber auf die meisten Weihnachtsfilm-Klischees. Stattdessen wird die Geschichte eines mutigen Helden erzählt, der trotz Mobbings und Selbstzweifel über sich hinauswächst. Untermalt wird das Ganze von einem tollen Soundtrack aus originalen Liedern und bekannten Weihnachtssongs. 


5. Rio 

Foto: 20th Century Fox
Auch "Rio" steht hier stellvertretend für beide unglaublich guten Teile. Mir wurde der erste Film empfohlen. Ich habe ihn geguckt und sofort danach, gemeinsam mit dem zweiten, auf DVD gekauft. Beide zählen seitdem zu meinen Lieblingsfilmen, da sie nur so vor Lebensfreude sprühen! Dazu kommen herzensgute Charaktere mit liebenswerten Eigenarten, ein fantastischer Soundtrack und tolle Animation. Alleine der Straßenkarneval und die Einstellungen, in denen die Vögel über Rio de Janeiro fliegen, sehen absolut genial aus! Im Original hat der Titel zudem noch richtig gute und weltbekannte Stimmen, allen voran Jesse Eisenberg, der wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu seiner Synchronrolle, dem unsicheren Ara Blu, passt. 


4. Trolls

Foto: DreamWorks Animation
Diesen Film habe ich auf demselben Flug gesehen wie "Störche" - und dann gleich auf dem Rückflug noch einmal, weil ich ihn so genial fand. Ich habe zwar nicht so gelacht wie bei "Störche", doch "Trolls" besticht durch zahlreiche andere Faktoren. Allen voran die Stimmung: Es ist offensichtlich, dass sich der Film nicht allzu ernst nimmt, sondern stattdessen für gute Laune sorgen möchte. Das hat er bei mir auch geschafft, obwohl ich definitiv auf Branchs Seite bin. Ich mag vor allem die tollen Sequenzen, in denen die Geschichte im Scrapbook-Stil erzählt wird - das ist eine geniale Idee und sieht wirklich toll aus. Das einzige, was mir an "Trolls" nicht gefällt, sind die Nebencharaktere. Außer Poppy und Branch mag ich niemanden so wirklich.


3. Die Hüter des Lichts

Foto: DreamWorks Animation
Die Ernsthaftigkeit, die den meisten Titeln auf dieser Liste eher fehlt, hat "Die Hüter des Lichts" im Überfluss. Selten habe ich einen Familienfilm gesehen, der so tiefgründig und dennoch so fantasievoll ist. Das Zusammenspiel zwischen der echten Welt und den magischen Hütern ist wunderschön. Was mir besonders gefällt ist die Botschaft hinter der Geschichte. Normalerweise versuchen Filme immer, ihrem jungen Publikum etwas beizubringen, doch hier lautet das Fazit, dass man seine Fantasie und sein kindliches Staunen niemals verlieren soll. Trotzdem ist "Die Hüter des Lichts" nie kitschig, sondern sehr gemäßigt und berührend. Er ist mit Abstand der beste "DreamWorks"-Film und ich finde es unglaublich schade, dass scheinbar nur Laura und ich ihn kennen.


2. Sing

Foto: Illumination Entertainment
Wie im Laufe dieser Liste sicher deutlich geworden ist, lege ich bei Filmen sehr großen Wert auf den Soundtrack. Daher bin ich an "Sing" mit relativ niedrigen Erwartungen herangegangen, denn meistens sind Musik-lastige Filme, die nicht von "Disney" produziert wurden, ziemlich schlecht. Bei "Sing" kam noch dazu, dass die Synchronrollen nicht von Sängern, sondern von Schauspielern übernommen wurden. Zum Glück hat mich der Film aber völlig überrascht! Die Prominenten, darunter Reese Witherspoon, Scarlett Johansson, Taron Egerton und Seth MacFarlane singen richtig gut und die Musikauswahl ist toll. Dazu kommen bodenständige Charaktere und eine rührende Handlung, die auf unnötige Dramatik verzichtet. Besonders toll finde ich die tiefe Verbundenheit des Protagonisten zu seinem Theater. Für einen Familienfilm ist "Sing" überraschend ausgeglichen und schlicht, aber dafür umso liebenswerter, berührender und ehrlicher.


1. Anastasia

Foto: 20th Century Fox
"Anastasia" ist wohl der einzige Nicht-Disney-Animationsfilm, der aussieht, klingt und wirkt als sei er von "Disney". Er ist einfach ein Meisterwerk und gehört seit fast zwei Jahrzehnten zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Er auf einem realen Vorbild, das eigentlich nicht für ein junges Publikum geeignet ist, macht aber dennoch eine spannende, lebendige, kindgerechte Geschichte daraus. Dabei werden die traurige Aspekte dennoch angesprochen, aber nicht zugunsten von Dramatik ausgeschlachtet. Im Zentrum steht eine starke Frau, die sich bis zur letzten Minute von nichts und niemandem abhängig macht, sondern ihren eigenen Weg geht. Die anderen Figuren sind ebenfalls sehr sympathisch und einnehmend. Selbst der Antagonist ist klasse, da er deutlich gruseliger ist, als die meisten Bösewichte in Familienfilmen. Das passt zum Rest des Streifens, der eher rustikal ist. Anstelle von bunten Farben, vielen Details und anderen Merkmalen, die die meisten Filme auf dieser Liste haben, ist "Anastasia" schnörkellos und passt sich damit dem Setting an. Nicht zu vergessen ist der fantastische Soundtrack! Die Lieder "Journey to the Past", "Once Upon a December" und "At the Beginning" sind zugleich berührend und verbreiten Optimismus. Ich habe mir immer gewünscht, dass dieses Meisterwerk einmal auf die Musicalbühne gebracht wird. 19 Jahre nach der Premiere des Films ist dieser Traum wahr geworden. Jetzt muss ich es nur bald zum Broadway schaffen.


Das waren meine Top 15 Nicht-Disney-Animationsfilme. Was sind eure Favoriten? Schreibt es gerne in die Kommentare

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Freitag, 5. Januar 2018

Greatest Showman - Watch.Read.Discuss. [D/E]

The following discussion of the movie "The Greatest Showman" is also available in English. Please scroll down for the English version.

Deutsch


- Der folgende Text enthält Spoiler -


Voller fantastischer Bilder!
Foto: 20th Century Fox
"Greatest Showman" (Originaltitel: "The Greatest Showman") war der erste Titel auf unserer Worauf-wir-uns-2018-freuen-Liste. Aus diesem Grund sind wir in eine der ersten Vorstellungen gegangen, als der Film am 04. Januar in den deutschen Kinos anlief. "Greatest Showman" verbindet eine reale, ungewöhnliche Biographie mit Golden-Globe-nominierter Musik, tollen Schauspielern und einer emotionalen Botschaft. Also mehr als genug Gründe, um dem Film einen "Watch.Read.Discuss."-Beitrag zu widmen. 

Phineas Taylor "P.T." Barnum (Hugh Jackman) wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Als sein Vater stirbt, muss sich der Junge alleine durchschlagen. Trotz seines schlechten Standes heiratet er viele Jahre später seine Jugendfreundin Charity Hallett (Michelle Williams), die aus sehr gutem Haus stammt und bekommt mit ihr zwei Töchter (Austyn Johnson, Cameron Seely). Während Charity mit ihrem einfachen Leben zufrieden ist, träumt P.T. von mehr. Durch einen Trick wird ihm ein Bankkredit bewilligt und er kauft ein Museum mit kuriosen Artefakten. Als der Erfolg ausbleibt, stellt er lebendige Kuriositäten ein, darunter eine bärtige Frau (Keala Settle), einen Kleinwüchsigen (Sam Humphrey) und zwei afro-amerikanische Trapezkünstler (Yahya Abdul-Mateen II, Zendaya). Der Zirkus wird ein großer Hit und mithilfe von Barnums neuem Partner Phillip Carlyle (Zac Efron) auch international bekannt. Doch P.T. will nicht nur das einfache Volk erfreuen, sondern von der Oberschicht akzeptiert werden. Seine kuriose Zirkus-Crew passt jedoch nicht in diese Weltvorstellung.


Wie seid ihr auf den Film aufmerksam geworden und warum wolltet ihr ihn gucken?

Katrin: Ich habe den "Greatest Showman"-Trailer mehrmals im Kino vor anderen Filmen gesehen und wusste sofort, dass ich den gucken muss. Trailer fesseln mich selten, aber hier hatte ich die ganze Zeit Gänsehaut und habe mir beim ersten Mal direkt den unglaublich berührenden, gewaltigen Song "This Is Me" heruntergeladen. 

Laura: Mir ging es ähnlich. Ich habe den Trailer nur einmal gesehen, doch schon da konnte er mich positiv überraschen und ist mir im Gedächtnis geblieben. Das hat meine Neugier auf den Film geweckt. 

Inwieweit hat euch "Greatest Showman" berührt?

P.T. Barnum in seinem Element: Dem Rampenlicht
Foto: 20th Century Fox
Laura: Der Film erzählt darüber, die eigenen Träume trotz großer Hürden wahr werden zu lassen. Das war berührend, aber noch weitaus ergreifender ist die Geschichte über die Außenseiter, die von der Gesellschaft ausgestoßen werden, weil sie anders sind. Doch sie finden Stärke und Halt untereinander, was ihnen hilft, weiterzukämpfen. Dank dem Einsatz toller Songs und guter Schauspieler konnte mich der Film wirklich mitreißen.

Katrin: Es geht um verschiedene Menschen, die irgendwie ihren Platz in der Welt finden müssen. Obwohl die Geschichte in einer bunten Glitzerwelt spielt, liegt hinter den Kulissen vieles in Scherben. Die meisten Zuschauer werden sich in ihrem Leben irgendwann einmal allein und unverstanden gefühlt haben - es ist leicht den Schmerz und die Sorgen der Charaktere nachzuvollziehen. Besonders hat mir gefallen, dass kaum ein Problem beim Namen genannt wird. Es steht einfach im Raum und der Zuschauer muss es selbst erkennen.

Es geht unter anderem um Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus. Findet der Film einen guten Zugang zu diesen Themen?

Katrin: Rassismus ist eins dieser Probleme, die nicht beim Namen genannt werden. Die beiden afroamerikanischen Trapezkünstler Anne und W.D. Wheeler weisen Barnum darauf hin, dass er Schwierigkeiten bekommen werde, wenn er sie anstelle. Als Phillip sich später mit Anne an seiner Seite zeigt, sehen alle, inklusive seiner eigenen Eltern, auf ihn herab. Es spricht jedoch niemand aus, was ihn oder sie an Anne stört. Diese Herangehensweise des Films finde ich sehr gut, da Totschweigen in Verbindung mit Ausgrenzung ein deutlich beklemmenderes Gefühl auslöst, als Hassparolen. Dieser gebrochene Blick der Charaktere, wenn ihnen klar wird, was geschieht, trifft mitten ins Herz. Das gilt nicht nur für Anne und W.D., sondern auch für die anderen Artisten, die sich aufgrund ihrer Herkunft oder körperlicher Merkmale von der Masse abheben.

Laura: Das Beispiel von Katrin ist wirklich gut, um zu zeigen, wie der Film mit den Themen umgeht. Er bringt den Zuschauer auf emotionaler Ebene nah an die Charaktere und ihre Probleme heran. Es gibt eine ganze Menge Figuren, die alle wegen verschiedener Gründe von der Gesellschaft ausgegrenzt und mit Hass oder Gewalt konfrontiert werden. Die Schauspieler sind gut darin, die Gefühle ihrer Figuren greifbar zu machen, was diesen Themen deutlich mehr Gewicht gibt, ohne sie dabei konkret zu benennen. Ich fand es leicht, den Schmerz, die Trauer sowie die Wut und Enttäuschung der Charaktere nachzuempfinden und zu verstehen.

"Greatest Showman" wurde für drei Golden Globes nominiert. Gerechtfertigt?

Daumen sind gedrückt für die Awards Season!
Foto: 20th Century Fox
Katrin: Jein. Der Film ist toll und hat seine Nominierungen in den Sparten "Bester Film - Musical oder Komödie" und "Bester Original Song" wirklich verdient, auch wenn ich befürchte, dass er aufgrund sehr starker Konkurrenz leer ausgehen wird. Die dritte Nominierung für Hugh Jackman als "Bester Schauspieler - Musical oder Komödie" ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Er stellt seine Rolle wirklich gut dar, aber er hat mich nicht vom Hocker gerissen. Andere Schauspieler in "Greatest Showman", darunter Zendaya und Keala Settle, hätten eine Würdigung ihrer Leistung noch mehr verdient.

Laura: Der Film konnte mich bis zum Schluss berühren und unterhalten. Dabei behandelt er wichtige Themen und kann auch mit Tiefgründigkeit punkten. Hier finde ich vor allem, dass die schauspielerische Leistung viel dazu beiträgt, dem Zuschauer einen guten Einblick in das Innere der Figuren zu geben. Hugh Jackman konnte mich überzeugen, aber auch viele der anderen Darsteller waren toll. Mir hat Zendaya ebenfalls mit am besten gefallen. Zusätzlich gibt es tolle Songs, die von den Darstellern fabelhaft präsentiert werden. Daher hat der Film die Nominierungen meiner Meinung nach verdient. 

Die Nominierung für den besten Song ist eurer Meinung nach also angemessen. Wie hat euch der Rest des Soundtracks gefallen?

Laura: Die Songs haben die Stimmung des Films toll unterstützt, besonders die ersten zwei Lieder sind mir neben "This Is Me" am stärksten im Gedächtnis geblieben. Ich fand es außerdem schön, dass manche Songs im Laufe des Films mehrmals von verschiedenen Figuren gesungen wurden, wie beispielsweise Charitys und P.T.s Lied, das später ihre Kinder ebenfalls kurz singen.

Katrin: Die Solo-Stücke waren mir zu dialoglastig und zu wenig eingängig. Ansonsten mochte ich die Musik sehr gerne. Besonders die Ensemblestücke sind unglaublich mitreißend und kraftvoll. Das bereits genannte "This Is Me", aber auch "The Greatest Show", "Rewrite The Stars" und "From Now On" sind toll. Bei letzterem überspringe ich zugegebenermaßen meistens den Balladen-Teil von Hugh Jackman und springe direkt zum rockig-poppigen "We will come back home"-Refrain des Ensembles. Die Lebensfreude der Gruppe überträgt sich durch die Lieder und weckt das dringende Bedürfnis zu singen, zu tanzen und einfach glücklich zu sein. Das macht einen tollen Soundtrack aus.

Welche Szene hat euch am wenigsten gefallen?

Charity ist bei allem ultra verständnisvoll 
Foto: 20th Century Fox
Laura: Die Versöhnung zwischen Charity und P.T. am Meer. Die war mir erstens viel zu kitschig und außerdem viel zu einfach. Dafür, dass vorher sein Absturz und die Trennung so dramatisiert wurde, konnte seine Frau ihm dann doch ganz schnell verzeihen. Dafür muss er nur vor ihrer Haustür auftauchen und zwei Sätze sagen.

Katrin: Stimmt, die Versöhnung war albern und fehl am Platz. Mir hat auch die finale, völlig übertriebene Zirkus-Sequenz am Ende nicht gefallen. Elefanten, Löwen, fliegende Artisten... ich wusste überhaupt nicht, wo ich hingucken sollte. Das hat leider von den kuriosen Menschen abgelenkt, die bei der Show eigentlich im Vordergrund stehen sollten und auf die der Film aufmerksam machen wollte. 

Und welche am besten?

Laura: Die, in der die Artisten von Barnum abgewiesen werden und daraufhin "This Is Me" singen. Nicht nur der Song, auch die Charaktere brodeln über vor Emotionen, sodass ich gar nicht weiß, wie man davon nicht mitgerissen werden kann. Die Gefühle sind alle wirklich greifbar. Einerseits der Schmerz, andererseits aber auch die Stärke, sich nicht unterkriegen zu lassen oder zu verstecken. Das alles kam so toll rüber. Da hatte ich Gänsehaut pur. 

Katrin: Die Szene, in der das Zirkus-Gebäude in Flammen aufgeht, war großartig. Zugegeben das Feuer sieht nicht sonderlich echt aus, aber die Schauspieler gleichen das durch ihr fantastisches Spiel aus. Die Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit in ihren Augen wirken so real, als würden sie tatsächlich dabei zusehen, wie ihr Zuhause verbrennt. Besonders Zendaya und Cameron Seely haben mich in der Szene berührt. Die ersten Minuten des Films stechen ebenfalls heraus - der visuelle und akustische Übergang von Barnums Traum zu seiner Realität ist toll!

Was hättet ihr an der Geschichte verändert? 

Phillip verzichtet für Anne auf seinen sozialen Stand
Foto: 20th Century Fox
Katrin: Ich hätte mich am Ende stärker auf die kuriosen Artisten und weniger auf P.T. Barnum konzentriert, da sie für mich den Sieg der Menschlichkeit und der Akzeptanz verkörpert haben. Die meisten von ihnen wurden nicht einmal namentlich vorgestellt. Außerdem hätte ich dem Zuschauer irgendwie gezeigt, in welcher Zeitspanne der Film spielt. Barnums schneller Aufstieg und schneller Fall wäre deutlich eindrucksvoller gewesen, wenn klar gewesen wäre, ob die Handlung innerhalb einiger Monate oder einiger Jahre spielt. 

Laura: Ich schließe mich Katrins erstem Punkt an. Ich hätte den Fokus etwas weniger auf Jenny Lind (Rebecca Ferguson) gelegt und dafür den Zirkusdarstellern mehr Screentime gegeben, weil ich mir für sie mehr Hintergrund gewünscht habe. Das ist aber wirklich Meckern auf höchstem Niveau, weil mir die Geschichte selbst richtig gut gefallen hat. 

Last, but not least: Würdet ihr euch eine Fortsetzung von "Greatest Showman" ansehen?

Katrin: Vermutlich nicht. Der Film war atemberaubend und ich bezweifele, dass ein zweiter Teil denselben Effekt haben würde.

Laura: Geht mir ähnlich. Der Film müsste schon etwas völlig Neues im Vergleich zu "Greatest Showman" bieten, um mich genauso mitreißen zu können und ich glaube, das ist schwierig.


Habt ihr "Greatest Showman" schon gesehen? Wie hättet ihr geantwortet? Teilt es uns in den Kommentaren mit. 

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English


- The following text contains spoilers -

So many wonderful images!
Photo: 20th Century Fox
We were really looking forward to "The Greatest Showman". That's why we went to one of the first screenings when the movie came out in Germany on the 4th of January. It combines a true, unusual biography with Golden Globe nominated music, great actors and an emotional message. More than enough reasons to dedicate a "Watch.Read.Discuss." post to the movie.

Phineas Taylor "P.T." Barnum (Hugh Jackman) grows up under poor circumstances. After his father dies, the young boy is struggling. Years later he marries his wealthy childhood friend Charity Hallett (Michelle Williams) despite his low social class. The pair has two daughters (Austyn Johnson, Cameron Seely). While Charity is happy with her simple life, P.T. wants more. He tricks his bank into granting him a credit and buys a museum with peculiar artifacts. The ticket sales are very low, so he hires living curiosities like a bearded lady (Keala Settle), a little man (Sam Humphrey) and two African-American trapeze artists (Yahya Abdul-Mateen II, Zendaya). The circus becomes a big hit and internationally known thanks to Barnum's new partner Phillip Carlyle (Zac Efron). However P.T. doesn't plan to please the common folk anymore, he wants to be accepted by the upper class. But his curious circus crew doesn't fit in this view of the world.


When did you become aware of the movie and why did you want to watch it?

Katrin: I saw the "Greatest Showman" trailer a few times before other movies at the theater and instantly knew I had to watch it. I'm usually not captivated by trailers, but this one gave me goosebumps and I immediately downloaded the touching, powerful song "This Is Me" after the first time.

Laura: Same here. I only watched the trailer once and was pleasantly surprised. It lingered in my memory and excited my curiosity. 

To what extent did "The Greatest Showman" touch you?

P.T. Barnum in his element: The spotlight
Photo: 20th Century Fox
Laura: The movie tells about making your dreams come true despite all obstacles. That's moving, but the story about the outcasts who are abandoned by society due to them being different is even more touching. They find strength and stability in each other which helps them to keep fighting. The movie really carried me along thanks to the great songs and the good actors.

Katrin: It's about different people trying to find their place in the world. Even though the story is set in a colorful glitz world, there are a lot of broken parts behind the curtains. Most viewers have been at a point in life where they felt lonely and misunderstood - it's very easy to relate to the characters' pains and worries. I especially liked how most problems were not called by their names. They're just there and the viewer has to realize them.

The narrative is about exclusion, discrimination and racism among other things. Does the movie find a good approach to these topics?

Katrin: Racism is one of the problems which are not called by their names. The African-American trapeze artists Anne and W.D. Wheeler tell Barnum that it would cause him trouble if he hired them. Later Phillip's parents and others look down at him after he goes out with Anne. Yet no one actually says what they don't like about Anne. I really like the movie's approach here. Keeping dead quiet in combination with exclusion feels way more oppressive than hate speech. It really pierces the heart to see the broken look in the characters' eyes after they realize what is happening. That doesn't only apply to Anne and W.D., but also to all the other artists who stand out from the crowd due to their origin or physical features.

Laura: Katrin's example is really great to show how the movie handles those topics. It brings the viewer closer to the characters and their problems on an emotional level. There are many who are casted out by society due to different reasons and confronted with hate or violence. It's great how the actors manage to make their character's feelings tangible. This makes the topics more substantial without clearly labeling them. I thought it was easy to understand and relate to the characters' pain, grief, anger and disappointment.

"The Greatest Showman" was nominated for three Golden Globes. Justified?

Fingers crossed for the awards season!
Photo: 20th Century Fox
Katrin: Yes and no. The movie is great and really deserves its nominations for "Best Movie - Musical or Comedy" and "Best Original Song", even though I fear it will come back empty-handed due to strong competition. Hugh Jackman's nomination as "Best Actor - Musical or Comedy" is not justified in my opinion. He's convincing in his role, but didn't knock me off my feet. Other "The Greatest Showman" actors like Zendaya or Keala Settle deserve the recognition of their performance more.

Laura: The movie touched and entertained me till the very end while addressing important topics and being profound. The actors' performance has a great impact on providing the viewer insight into the character's feelings. I thought Hugh Jackman was convincing, but there were a lot of really good performers. Zendaya was one of my favorites too. Additionally there are amazing songs which the actors showcase perfectly. That's why the movie deserves all its nominations in my opinion.

So you think the nomination for "Best Original Song" is justified. How did you like the rest of the soundtrack?

Laura: The songs support the movie's atmosphere perfectly. Especially the first two tunes and "This Is Me" are lingering in my memory. I really liked how some songs were sung multiple times throughout "The Greatest Showman" - like Charity's and P.T.'s song which is performed by their kids later.

Katrin: I thought the solos weren't catchy enough and had too much dialogue. Apart from that I really liked the music, especially the group numbers, because they're incredibly infectious and powerful. The previously mentioned "This Is Me" as well as "The Greatest Show", "Rewrite The Stars" and "From Now On" are amazing. Though I have to admit that I skip the latter's ballad part sung by Hugh Jackman and only play the rock-pop "We will come back home" chorus performed by the ensemble. The group's vitality is displayed through the music and arouses the desire to sing, dance and simply be happy. That's what an amazing soundtrack should do.

Which scene did you like the least?

Charity is really sympathetic no matter what
Photo: 20th Century Fox
Laura: Charity's and P.T.'s reconciliation at the ocean. I thought it was way too cheesy and simple. His fall and their separation was heavily dramatized and then his wife forgives him in a matter of seconds. The only thing he had to do was show up at her doorstep and say two sentences.

Katrin: Right, the reconciliation was silly and out of place. I also didn't like the exaggerated final sequence in the circus. Elephants, lions, flying artists... I didn't know where to look. Sadly this distracted from the peculiar people who were supposed to be the center of attention.

Which scene did you like best?

Laura: The one where Barnum rejects the artists and they start to sing "This Is Me". The song and the characters are boiling over with emotions. I really can't imagine someone not being thrilled by it. All the feelings are tangible - on one hand the pain, but also their strength to keep going and refuse to hide. That was portrayed beautifully - I had goose bumps all over.

Katrin: The scene in which the circus building is going up in smoke was amazing. Admittedly the fire looks pretty fake, but the actors even that out with their fantastic performance. The despair, fear and hopelessness in their eyes looks so real - as if they would actually watch their home burn. Especially Zendaya and Cameron Seely moved me in this scene. I also really enjoyed the first minutes of the movie - the visual acoustic transition from Barnum's dream to his reality is great!

What would you have changed about the story?

Phillip leaves his social class for Anne
Photo: 20th Century Fox
Katrin: In the second half of the movie I would have concentrated more on the curious artists and less on P.T. Barnum, because for me they represent the victory of humanity and acceptance. Most of them weren't even introduced by name. In addition I would have shown the viewer in what timeframe the movie is set. Barnum's quick rise and quick fall would have been way more impressive if it would have been clear if it happenend during a few months or a few years. 

Laura: I agree with Katrin's first point. I would've focused less on Jenny Lind (Rebecca Ferguson) and instead given the circus artists more screen time, because I wanted to know more about their background. But this is whining at a high standard, because I really liked the story.

Last, but not least: Would you watch a sequel of "The Greatest Showman"?

Katrin: Probably not. The movie was stunning, but I doubt a second part would have the same effect.

Laura: I agree. The movie would need something entirely different in comparison to "The Greatest Showman" in order to appeal to me and I think that's difficult.


Have you seen "The Greatest Showman" yet? What would have been your answers? Tell us in the comments.

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