Posts mit dem Label Freizeitpark werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Freizeitpark werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 15. August 2018

Lauras Top 5 der rasantesten Phantasialand-Attraktionen

Es ist Sommerzeit und das heißt für viele auch Freizeitpark-Zeit! Ich vermeide die Hochsaison meistens zwar so gut es geht, bin aber trotzdem ein großer Fan von Vergnügungsparks und habe schon einige besucht. In vorherigen Posts haben Katrin und ich bereits über unsere liebsten Attraktionen in "Efteling" und im "Europa Park" vorgestellt (Hier kommt ihr zu den Beiträgen). Heute geht es weiter mit einem Park, den ich schon deutlich länger kenne: das "Phantasialand" in Brühl bei Köln. Ich werde euch in diesem Post meine fünf liebsten temporeichen Attraktionen vorstellen, die dieser Freizeitpark zu bieten hat.


5. Black Mamba (Inverted Coaster)

Achterbahn umgeben von einer tollen Landschaft
Foto: Laura Bremer
Wie so ziemlich alle Fahrgeschäfte im "Phantasialand" ist auch "Black Mamba" im Themenbereich "Deep in Africa" bereits vor Fahrtbeginn ein optischer Hingucker. Alles ist schön thematisiert. Vor allem die Gestaltung des Fahrtverlaufs gefällt mir richtig gut, weil keine kahlen Stellen zu sehen sind. So rauscht der Zug immer an thematisch passenden Gebäuden vorbei oder rast durch felsige Höhlen. Während der Fahrt erreicht die Achterbahn bis zu 80 Stundenkilometer und bietet damit definitiv rasanten Spaß. Die Bahn ist allerdings nur auf dem fünften Platz gelandet. Ich bin nicht der größte Fan von Inverted Coastern - also Achterbahnen, bei denen der Zug unter den Schienen fährt. Die Fahrweise ist immer etwas zu ruckelig und anders als bei Holzachterbahnen mag ich das bei diesen Bahnen nicht wirklich. Ich schaffe es fast immer, mit einem Ohr an die Kopfstütze zu schlagen, was ziemlich schmerzhaft ist und nur bei solchen Sitzen passieren kann. "Black Mamba" ist unter den Inverted Coastern noch mein Favorit, kommt aber eben nicht an andere Arten von Attraktionen heran, die sich angenehmer fahren. 

4. Mystery Castle (Bungee Drop)

Ziemlich hoch
Foto: Laura Bremer
Ich bin kein Fan von klassischen Freefall-Towern. Diesen Bungee Drop, der im "Mystery"-Bereich des Parks steht, finde ich aber richtig cool. Das liegt erstens daran, dass die Fahrt nicht im Freien stattfindet, sondern im Inneren des Schlossturms. Ich finde Indoor Attraktionen immer besonders spannend, weil beim ersten Mal nicht klar ist, was einen erwartet. Das erhöht den Nervenkitzel genauso wie die Vorfreude. Die Dunkelheit im Turm macht das Erlebnis außerdem viel aufregender. Zzudem finde ich, dass einem die Höhe auch dort so richtig bewusst wird, wenn man auf die gegenüberliegende Seite zu den anderen Fahrgästen schaut. Das macht vor allem die kurze Wartezeit vor dem Fall noch intensiver. Warum ich diesen Tower allen anderen bevorzuge, hat aber noch einen weiteren Grund. Es macht viel mehr Spaß, weil die Gondel erstens mehrmals fällt und außerdem auch hochgeschossen wird. Das macht die Fahrt aufregender und dynamischer, als nur ein einziger extremer Fall, der nach zwei Sekunden vorbei ist. Durch die Gestaltung und die mysteriöse Erzählung über den "Kampf gegen das Böse", die die Fahrt begleitet, ist diese Attraktion zudem auch richtig schön stimmig. Anders als bei anderen Freifalltürmen hat "Mystery Castle" damit sogar eine eigene Geschichte, in die der Fahrgast eintaucht. Ich finde in Sachen Geschwindigkeit aber Achterbahnen immer noch am besten, daher ist diese Attraktion nur auf dem vierten Platz gelandet. 

3. Winja's Fear & Force (Spinning Coaster)

Die Bahn liegt im "Fantasy" Bereich
Foto: Phantasialand
"Winja's Fear & Force" war damals mein erster Spinning Coaster, den ich gefahren bin und ist bis heute noch immer mein Favorit. Das Highlight ist hier natürlich, dass es gleich zwei Strecken zur Auswahl gibt, die beide ihre Besonderheiten haben. Ich kann da keinen Liebling wählen, weil ich beide gleich gerne mag. Außerdem ähneln sie sich an einigen Stellen auch sehr. Beispielsweise die drehende Fahrt durch die Halle. Die macht durch das schnelle, wilde Hin- und Herdrehen richtig viel Spaß. Die Bahn hält außerdem eine Überraschung bereit, die nicht nur ziemlich besonders ist, sondern auch wirklich unerwartet kommt - für mich immer noch, obwohl ich sie schon so oft gefahren bin. Die Rede ist von den Kipp-Elementen. Warum das so überraschend ist? Der Wagen wird dafür komplett ausgebremst, was ziemlich abrupt passiert. Als nächstes wird er auf dem Schienenelement gekippt, und an den "neuen" Teil der Strecke angedockt. Auch das kommt so unerwartet, dass ich auch nach mehreren Fahrten immer noch davon überrascht wurde. Ich habe noch keine andere Attraktion kennengelernt, die so ein cooles und unerwartetes Element besitzt. Es gibt dennoch einen Grund, warum dieses Fahrgeschäft nicht auf dem zweiten oder ersten Platz gelandet ist. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass die Bahn so viel Freude macht oder wirklich so kurz ist. Aber nach meinem Gefühl endet die Fahrt immer viel zu schnell und könnte ruhig noch ein wenig länger dauern. Ich weiß natürlich, dass es gerade im "Phantasialand" aufgrund des Platzmangels wohl kaum anders funktioniert hätte, finde es aber trotzdem schade. 

2. Colorado Adventure (Mienenachterbahn)

Wer die Fahrt sehen will, sollte nicht die Lokomotive wählen
Foto: Phantasialand
Diese Attraktion ist bei jedem "Phantasialand"-Besuch ein absolutes Muss! Wenn die Zeit noch reicht, fahre ich sie am liebsten auch noch ein zweites oder drittes Mal und da bin ich sicher nicht die Einzige. Ich finde es einfach sehr faszinierend, wie beliebt diese Fahrt noch immer ist und das, obwohl sie schon 22 Jahre alt ist. Das hat natürlich gute Gründe. Diese Bahn macht einfach immer Spaß und ist an manchen Stellen überraschend schnell unterwegs. Besonders wenn man in den hinteren Wagen sitzt. Hinzu kommt, dass die Fahrtzeit eine gute Länge hat und das Erlebnis nicht zu schnell vorbei ist. Vor einigen Jahren wurden ein paar Abschnitte komplett abgedunkelt (Das hatte lärmschutztechnische Gründe). Diese Änderung hat die Fahrt noch einmal besser gemacht. Die Teile der Strecke sind nämlich wirklich total düster und somit wird das Gefühl der Schnelligkeit noch einmal gesteigert. Zudem finde ich die Gestaltung im Westernstil gut. Sie ist zwar nicht so unglaublich detailreich wie die von neueren Attraktionen, insgesamt aber trotzdem stimmig. Ich liebe besonders den Teil kurz vor Schluss, wenn der Zug schräg über dem kleinen Wasserteich fährt. Der Drop vor diesem Streckenabschnitt ist schön steil ist und zudem kommt dabei das Gefühl, gleich im Nassen zu landen. Alles in allem ist "Colorado Adventure" eine gelungene Bahn, der man das Alter wirklich nicht anmerkt. Ich hoffe, sie bleibt dem Park noch lange erhalten. Was die Geschwindigkeit betrifft, geht aber noch mehr, deshalb hat es diese Bahn nur auf Platz zwei geschafft. 

1. Taron (Launched Coaster)

Sieht auf den ersten Blick wie ein Achterbahn-Irrgarten aus
Foto: Laura Bremer
Wie ich bereits in meinem Post über meine liebsten Europa-Park-Attraktionen erwähnt habe, sind Launched Coaster einfach mein absoluter Favorit, wenn es um Achterbahnen geht. Daher ist es wahrscheinlich nicht sehr überraschend, dass mein erster Platz der "Phantasialand" Attraktionen "Taron" geworden ist. "Blue Fire" war lange Zeit mein Achterbahnen-Liebling, aber die 2016 eröffnete Bahn im Freizeitpark in Brühl, hat sie vom Thron gestoßen. Da es sich um einen Launched Coaster handelt, ist das Tempo natürlich richtig rasant. Zusätzlich kommt dann noch der große Spaßfaktor hinzu, der für mich auch immer wichtig ist. Schon direkt nach dem Abschuss geht es los mit schnellen Wendungen und einem tollen Airtime-Moment. Noch atemberaubender wird es dann, wenn die Bahn erneut beschleunigt. Das Tempo ist eigentlich schon so hoch, doch dann wird es noch schneller. Ich bin auch sehr begeistert davon, dass sie Strecke so lang ist. Obwohl man in rasender Geschwindigkeit fährt, kommt mir die Fahrtzeit für einen Launched Coaster nicht zu kurz vor. Ein besonderes Highlight ist zudem die unglaublich tolle Gestaltung. Schon beim Betreten des Themenbereichs fühle ich mich schnell wie in einer mystischen Welt der nordischen Mythologie. Die Bahn macht allein optisch einen tollen Eindruck. Ich könnte den halben Tag nur in "Klugheim" stehen und Bilder von der Themenwelt und "Taron" machen. Diese Felsenlandschaft sticht einfach sofort ins Auge und gibt der Attraktionen eine sehr einzigartige Optik. Oft sind große Achterbahnen eher kahl oder haben nur an einzelnen Stellen thematische Elemente eingebaut. Bei "Taron" ist der Fahrgast von Anfang bis Ende umschlossen von den alles überragenden säulenförmigen Gesteinen. Zusätzlich finden sich auch noch andere gestalterische Bauten, beispielsweise die vielen interessant designten Gebäude, an denen der Zug vorbeirauscht. Es ist wirklich beeindruckend, wie so eine lange Bahn mit einer Streckenlänge von gut 1,3 Kilometern dorthin gepasst hat - da muss jede Kurve und jedes Element genau passen. Deshalb ist "Taron" auf Platz eins gelandet: Nicht nur die Attraktion selber mit ihrer überzeugenden Geschwindigkeit, auch alles darum herum ist ein faszinierendes Erlebnis.


Das waren meine Top 5 der rastantesten "Phantasialand" Attraktionen. Habt ihr diesen Freizeitpark auch schon mal besucht? Was sind eure Favoriten, wenn es um Geschwindigkeit geht? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Folgt uns auf FacebookInstagram und Twitter, um auch kommende Posts nicht zu verpassen.


Dienstag, 15. Mai 2018

Katrins Top 5 der spaßigsten Europa-Park-Attraktionen

Ende April ist "Watch.Read.Talk." ein Jahr alt geworden. Um dieses Jubiläum zu feiern, sind Laura und ich in den "Europa-Park" gefahren und haben dort zwei tolle Tage verbracht. Laura hat euch vor einigen Tagen schon ihre "Top 5 der rasantesten Attraktionen" vorgestellt. Ich bin - was Freizeitparks angeht - nicht wirklich ein Adrenalinjunkie, sondern habe lieber Spaß. Daher geht es in diesem Post um die spaßigsten Fahrgeschäfte (Wir haben auch zwei Shows angesehen, aber die waren nicht ansatzweise Top-5-würdig.). Letztes Jahr haben wir bereits unsere rasantesten beziehungsweise spaßigsten Attraktionen im niederländischen Freizeitpark "Efteling" aufgelistet (klickt hier um zu den Beiträgen zu gelangen).

5. ARTHUR

Der kurze Ausflug nach draußen
Foto: Europa-Park
Diese Fahrt ist thematisch an die Filmreihe "Arthur und die Minimoys" angelehnt. In der familienfreundlichen Achterbahn schweben die Gäste durch die Welt der Minimoys und über den toll dekorierten Eingangsbereich, bevor es für eine rasantere Fahrt nach draußen geht. Ich mag Indoor-Achterbahnen sehr, vor allem wenn man über die Köpfe der wartenden Menschen hinwegzischt (wie zum Beispiel auch bei "Winjas Fear & Force" im "Phantasialand"). Die Abfahrt draußen macht sogar noch mehr Spaß. Außerdem ist die Bahn auch organisatorisch super geregelt. Bei jedem Freizeitparkbesuch rege ich mich mindestens einmal darüber auf, dass man Taschen nur schlecht verstauen kann oder horrende Preise für Schließfächer zahlen muss. Bei dieser Attraktion braucht man nur seine Eintrittskarte zu scannen, um einen kostenlosen Locker zugewiesen zu bekommen. Beim Verlassen kann man seine Sache dann auf der anderen Seite wieder abholen - so kommen sich die wartenden und die bereits gefahrenen Gäste nicht in die Quere. Trotz der schönen Gestaltung, dem praktischen Verstausystem und der tollen Mischung aus Spaß und Action, hat es "ARTHUR" jedoch nur auf Platz 5 geschafft. Das liegt an der fehlenden Geschichte. Die Figuren in der Bahn sprechen so leise, dass man kaum nachvollziehen kann, worum es geht und die dargestellten Szenen ergeben nicht wirklich eine stringente Erzählung. Am Ende bleiben die Wagen dann vor dem Bösewicht stehen und ein Knopf auf dem Haltebügel leuchtet auf. Was genau man machen soll und ob das Drücken des Buttons irgendeine Wirkung hat, wird nicht aufgeklärt.

4. Kolumbusjolle

Die Schiffchen lassen sich manuell herumwirbeln
Foto: Europa-Park
Auf den ersten Blick mag diese Attraktion, die leider relativ versteckt im Themenbereich "Spanien" liegt, wie ein normales Karussell aussehen. Für mich ist "Kolumbusjolle" jedoch ein absolutes Highlight und empfehlenswert für alle Altersgruppen. Zum einen sieht die Attraktion toll aus - süße Piratenschiffchen, eine mittelalterliche Stadt, ein stark gewellter Boden und eine schier endlose Sternenzelt-Kuppel. Zum anderen hat die Fahrt einen hohen Spaßfaktor. Die Schiffchen sausen ziemlich schnell über die Bodenwellen, sodass man die Fliehkraft deutlich spürt. Außerdem kann man sein Boot mit dem Steuerrad manuell drehen. Das macht einen Heidenspaß, denn sie bewegen sich nicht so schwerfällig wie zum Beispiel "drehende Tassen", sondern reagieren augenblicklich. So kann man sich hektisch hin und her drehen, aber auch einfach seit- oder rückwärts fahren. Besonders amüsant ist es auch, die anderen Fahrgäste zu beobachten, denn viele realisieren nicht, dass sie die Schiffchen manuell steuern müssen. Die irritierten Blicke, wenn alle anderen herumwirbeln und sie selbst stur geradeaus fahren, sind echt witzig. "Kolumbusjolle" sollte man bei einem Parkbesuch auf keinen Fall verpassen!

3. Monorail-Bahn

Toller Ausblick und einfach eine schöne Fahrt
Foto: Europa-Park
Der "Europa-Park" bietet drei Verkehrsmittel, die gehfaule Besucher über das Gelände bringen: den EP-Express, der wie eine S-Bahn aussieht und auf Schienen in mehreren Metern Höhe fährt; die Panoramabahn, eine ebenerdige Miniatur-Dampflokomotive, die gemächlich durch die Gegend zockelt und die Monorail-Bahn. Mit den beiden Erstgenannten fahre ich eher ungern. Der Express bringt einen am schnellsten von A nach B, allerdings ist er geschlossen, wodurch es unangenehm warm und stickig ist und man zudem nicht viel sieht. Die Panoramabahn ist zwar unglaublich süß, aber sie ist auch furchtbar langsam und das Ein- und Aussteigen dauert aufgrund der winzigen Waggons sehr lange, wenn denn überhaupt ein Platz freiwerden sollte. Die Monorail-Bahn schwebt wie der Express auf Schienen über den Park, ist aber offen. Daher ist sie nicht nur als Fortbewegungsmittel klasse, sondern auch als eigene Attraktion. Man hat einen tollen Ausblick, fährt eine schöne Strecke durch den Park und da nur zwei Haltestellen existieren, gibt es auch kein ständiges Ein- und Aussteigen. Die Bahn eignet sich für eine kurze Rundfahrt zu Beginn des "Europa-Park"-Besuchs, genauso wie zur Entspannung nach einem anstrengenden Tag. Als Laura und ich gegen Ende unseres zweiten Tags müde wurden und uns die Temperaturen von rund 30 Grad zu schaffen machten, haben wir anderthalb Runden auf der "Monorail-Bahn" gedreht, den Ausblick genossen und ein paar schöne Fotos gemacht.

2. Schweizer Bobbahn

Das Fehlen von Schienen ist der besondere Kick!
Foto: Europa-Park
Normalerweise bin ich kein Fan der Bobbahnen in Freizeitparks, da sie meist sehr ruckelig fahren und es für zwei Erwachsene relativ unbequem ist, hintereinander in einem der Schlitten zu sitzen. Die Bahn im "Europa-Park" ist jedoch eine Ausnahme. Wie die meisten anderen Freizeitpark-Bobbahnen hat auch sie keine Schienen und fährt stattdessen in einer Rinne aus dünnen Stahlrohren. Das rappelt aber überraschenderweise nicht ansatzweise so stark, wie in den meisten anderen Attraktionen dieser Art. Das Fahrterlebnis ist wirklich einmalig. Da man sehr locker in den Schlitten sitzt, hebt es einen (besonders im vordersten Waggon) bei der ersten Abfahrt leicht aus dem Sitz. Allerdings hat man dabei nicht dieses unangenehme "Magen fällt"-Gefühl, wie bei vielen anderen Achterbahnen. Es fühlt sich mehr wie Fliegen an - das Gefühl wird noch dadurch verstärkt, dass bei der Bobbahn deutlich weniger Metall und Plastik um einen herum ist, als bei den meisten anderen Achterbahnen. Durch die nicht vorhandenen Schienen ist zudem jede Fahrt anders, da sich der Zug je nach Gewicht weniger oder mehr in die Kurven legt. Das Schweizer Bergdorf, das um die Attraktion gebaut wurde, ist zudem echt hübsch.

1. Fjord-Rafting

Ein Riesenspaß für alle Altersgruppen!
Foto: Europa-Park
Auch in meiner "Top 5 der spaßigsten Efteling-Attraktionen"-Liste hatte es Rafting auf Platz 1 geschafft, denn mal ehrlich: Es gibt einfach keine spaßigere und tollere Freizeitpark-Attraktion als runde Boote, die durch Wildwasser rauschen. Der Kanal ist im "Europa-Park" leider schmaler als in "Efteling", sodass es nicht möglich ist, andere Boote zu überholen oder irgendwo hängen zu bleiben. Dennoch ist die Bahn ein Heidenspaß! Das liegt natürlich vor allem an der freudigen Panik, furchtbar nass zu werden. Das Wasser spritzt, plötzlich kommt von irgendwoher eine Fontäne oder eine Stromschnelle: Wer bei dieser Fahrt nicht kreischt und wie ein Irrer lacht, der wird wohl an keiner Attraktion im "Europa-Park" Spaß haben. Dazu kommt noch die schöne Gestaltung - der Wartebereich ist zwar karg, doch der Wasserkanal wird gesäumt von bunten Häuschen, wie sie für Skandinavien typisch sind. Nach der Fahrt kann man sich außerdem aussuchen, ob man über einen normalen Holzsteg zurückläuft, über eine Hängebrücke hüpft oder sich auf einem Floß stehend selbst an einem Tau wieder an Land zieht. 


Welche Attraktionen findet ihr im "Europa-Park" am spaßigsten? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Folgt uns auf FacebookTwitter und Instagram, um weitere Posts nicht zu verpassen.


Samstag, 12. Mai 2018

Lauras Top 5 der rasantesten Europa-Park-Attraktionen

Katrin und ich haben Mitte April zum zweiten Mal den "Europa-Park" im baden-württembergischen Rust besucht. Unser erster Besuch war im Sommer 2013. Da ist gut fünf Jahre her! Da wir beide den Park damals wirklich toll fanden, war es höchste Zeit, nochmal vorbeizuschauen. Freizeitparkbesuche gehören zu unseren Hobbies, daher haben wir schon einige besucht, darunter auch "Efteling" in den Niederlanden. Wir haben bereits über unsere jeweiligen Top 5 Attraktionen in diesem Park geschrieben. Im heutigen Post über den "Europa-Park" stelle ich euch wieder meine liebsten rasantesten Attraktionen vor, während Katrin in ihrer kommenden "Watch.Read.List." ihre spaßigsten Fahrten präsentieren wird.


5. Poseidon (Wasserachterbahn)

Das Ende der spaßigen Fahrt
Foto: Laura Bremer
Ich habe erst bei meiner Recherche für diesen Post herausgefunden, dass diese Wasserachterbahn bereits 18 Jahre alt ist! Das hätte ich nicht erwartet, weil sie immer noch einen sehr modernen Eindruck macht. Ich finde die Thematisierung der Attraktion ganz gelungen und sie passt zum Themenbereich Griechenland genauso wie zum Namen der Fahrt. Ich mag vor allem die Station, aus der die Boote heraus- und am Ende wieder hineinfahren. Sie erinnert an einen alten griechischen Tempel und sieht einfach sehr stimmig aus. Ich bin ein Fan von Attraktionen, die eine Mischung aus Achter- und Wasserbahn sind. Daher musste diese Fahrt unbedingt in meine Liste, auch wenn die Höchstgeschwindigkeit "nur" bei 70 Stundenkilometern liegt. Anders als beim "Fliegenden Holländer", ebenfalls eine tolle Wasserachterbahn im niederländischen Park "Efteling", hat "Poseidon" eine deutlich längere Fahrtzeit. Außerdem sind die Abfahrten viel intensiver und steiler, besonders die letzte. Insgesamt bietet diese Bahn eine schöne und temporeiche Fahrt, bei der man auch ziemlich nass werden kann. 

4. Silver Star (Hyper Coaster)

Ganz schön hoch
Foto: Laura Bremer
2002 wurde dieser Hyper Coaster (darunter fallen alle Achterbahnen, deren Höhe zwischen 61 und 91 Meter liegt) eröffnet und wird von “Mercedes Benz“ gesponsert - daher auch der "kreative" Name Silver Star. Sie ist mit 73 Metern die höchste Achterbahn Deutschlands und kommt außerdem auf Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde. Der größte Pluspunkt bei dieser Bahn ist für mich definitiv die Höhe. Die Abfahrt aus fast 70 Metern ist schon ziemlich spektakulär. Auch die Geschwindigkeit lässt den Adrenalinspiegel schnell ansteigen und die Airtime-Momente sind richtig intensiv. Das hier ist definitiv eine Thrill-Attraktion. Warum "Silver Star" nur auf dem vierten Platz gelandet ist, liegt daran, dass die Fahrt im Vergleich zu anderen keinen so großen Spaßfaktor mit sich bringt. Der Streckenverlauf ist relativ unspektakulär und bietet nur wenig Elemente. Außerdem ist so gut wie keine Gestaltung vorhanden - die Bahn selber steht komplett nackt da. Dass die Besucher in der Warteschlange eine “Mercedes Benz“-Ausstellung sehen, möchte ich nicht wirklich als Thematisierung bezeichnen. Für mich sind besonders der Spaßfaktor und eine abwechslungsreiche Streckenführung wichtiger als purer Thrill, daher liegen immer noch drei andere Attraktionen vor diesem Hyper Coaster.

3. Euro Mir (Spinning Coaster)

Die Spiegeltürme sehen bei Sonnenschein richtig schön aus
Foto: Laura Bremer
Dieser Spinning Coaster ist noch älter als Platz fünf meiner Liste. Die Achterbahn, bei der sich die Waggons während der Fahrt um sich selbst drehen, feierte 1997 ihre Eröffnung. Auch wenn "Euro Mir" eine Höchstgeschwindigkeit von gerade mal 80 Stundenkilometern hat, kommt hier durch die Drehungen und den tollen Streckenverlauf sehr viel Spaß auf. Besonders wenn man rückwärts fährt, kann man ganz schon durchgeschüttelt werden. Ein bisschen antiklimaktisch ist allerdings die Auffahrt. Die Fahrtzeit dauert insgesamt über vier Minuten - ganz schön lange, könnte man meinen. Die meiste Zeit geht allerdings dafür drauf, an den höchsten Punkt zu gelangen. Bis dahin fahren die Besucher eine ganze Weile gemächlich nach oben, während sie von Technomusik beschallt werden (wer sich das Lied anhören will, hier gibt's einen YouTube Link). Alles danach ist aber fantastisch. Ein Highlight sind auf jeden Fall die gigantischen Spiegeltürme, um die die Strecke verläuft. Die sehen nicht nur optisch von außen richtig toll aus, es ist auch lustig, sich selbst darin zu sehen, während man fährt. 

2. Wodan (Holzachterbahn)

Auch optisch ein Hingucker
Foto: Laura Bremer
Im Jahr 2012 eröffnete der "Europa-Park" im Themenbereich Island die Holzachterbahn "Wodan". Als Besucher sieht man vor allem beim Eingang eine schöne Thematisierung. Dort steht ein gigantischer Torbogen, der im nordischen Stil designt ist und von zwei Wikingerfiguren "bewacht" wird. Das wirkt ziemlich beeindruckend. Die normale Warteschlange ist wohl auch thematisiert und führt die Besucher durch die nordische Mythologie. Da ich aber bei beiden Besuchen die Single-Rider-Line gewählt habe, kann ich nicht beurteilen, wie detailreich alles hergerichtet ist. Diese Attraktion ist neben "Colossos" im "Heide Park" und "Joris en de Draak" in "Efteling" mein liebster Wooden Coaster, wobei ich zugeben muss, dass die Fahrt etwas ruckeliger war, als ich es noch 2013 empfunden habe. Das kann aber auch daran liegen, dass ich fünf Jahre jünger war. Trotzdem macht diese Achterbahn immer noch richtig viel Spaß. Es wird dabei ziemlich rasant, weil die Höchstgeschwindigkeit bei rund 100 Stundenkilometern liegt. Dieses Tempo merkt man besonders bei den Richtungswechseln und Airtime-Momenten. Außerdem dauert die Fahrt auch relativ lange, was das Fahrerlebnis noch besser macht. 

1. Blue Fire (Launch Coaster)

Der Looping ist nur eines von vielen coolen Elementen
Foto: Laura Bremer
Mein erster Platz befindet sich genauso wie "Wodan" im isländischen Themenbereich des Parks und wurde 2009 eröffnet. Ähnlich wie bei "Silver Star" ist die Namensgebung auch hier sehr "kreativ" gewählt. Denn diese Bahn wird von dem Erdgasförderungsunternehmen "Gazprom" gesponsert und heißt deshalb "blaues Feuer" - eben wie eine Gasflamme. Die Thematisierung ist zwar auch eher schwach, dafür steht der Coaster wenigstens nicht komplett nackt in der Gegend herum. Es wurde viel Grün gepflanzt und die Besucher fahren an großen Felsen vorbei und sogar durch manche hindurch. Ich mag zwar Holzachterbahnen schon richtig gerne, aber Launch Coaster können mich noch mehr begeistern. Schon bei unserem ersten Besuch 2013 war diese Attraktion mein absolutes Highlight und auch nach fünf Jahren ist sie mein Favorit, wenn es um Geschwindigkeit und Spaß geht. Genauso wie "Wodan" liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 100 Stundenkilometern, aber der Spaßfaktor ist nochmal deutlich größer. Das liegt vor allem an den vielen abwechslungsreichen und intensiven Elementen, zum Beispiel der gigantische, über 30 Meter hohe Looping oder die Heartline-Roll zum Schluss (bei der die Fahrgäste einmal komplett um die Herzlinie (der gedachte Weg, den das Herz eines Passagiers während einer Achterbahnfahrt zurücklegt) gedreht werden). Hinzu kommt, dass die Fahrtzeit relativ lange ist und nicht nach Gefühl 30 Sekunden wieder vorbei ist. Mir macht diese Fahrt einfach richtig viel Spaß und ich verlasse sie immer mit einem Lächeln im Gesicht. 


Das waren meine Top 5 der rasantesten "Europa-Park"-Attraktionen. Habt ihr diesen Freizeitpark auch schon mal besucht? Was sind eure Favoriten, wenn es um Geschwindigkeit geht? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Folgt uns auf FacebookInstagram und Twitter, um auch kommende Posts nicht zu verpassen.


Freitag, 11. August 2017

Katrins Top 5 der spaßigsten Efteling-Attraktionen

Laura hat euch gestern ihre Top 5 der rasantesten "Efteling"-Attraktionen vorgestellt (hier kommt ihr zum Post). Für mich ist Spaß wichtiger als Nervenkitzel. Da sich der niederländische Freizeitpark vor allem an Familien richtet, gibt es vergleichsweise viele amüsante Angebote. Meine fünf Höhepunkte präsentiere ich euch in diesem Post.

5. Villa Volta

Die "Villa Volta" von außen - sogar ohne Regen
Foto: Laura Bremer
Die "Villa Volta" ist ein "Mad House", bei dem die Besucher in einer Art breiter Schiffsschaukel Platz nehmen und das Gefühl haben, sie würden sich um 360° Grad drehen. Es gibt auch zwei Pre-Shows, in denen die Geschichte der Räuberbande Bokkenrijders und der verfluchten Villa erzählt wird - allerdings ausschließlich in Niederländisch. Witzig ist hierbei, dass an einer Stelle "Hochmut kommt vor dem Fall" gesagt wird. Die Parkbesucher, die an dieser Stelle irritiert den Kopf heben, sind mit ziemlicher Sicherheit Deutsche. 
Die "Villa Volta" war mein erstes "Mad House" und hat mich bei unserem ersten "Efteling"-Besuch total beeindruckt. Die Illusion des sich drehenden Raumes ist toll gemacht und liebevoll gestaltet. Leider war der "Wow"-Faktor beim zweiten Mal fast weg, da mir nun bewusst war, wie die Attraktion funktioniert. Was die "Villa Volta" dennoch unterhaltsam und vor allem witzig macht, sind die Gesichter der anderen Parkgäste. Bei diesem Besuch saß uns ein Teenie-Mädchen gegenüber, die von der Villa total überwältigt war. Die ganze Fahrt über stand ihr Mund weit offen und sie hat sich mit großen Augen umgesehen. Ihre völlig "geflashte" Mimik war wirklich amüsant und hat mich an meinen ersten Besuch erinnert: Ich war so unsicher, ob wir vielleicht doch auf dem Kopf stehen, dass ich meine Haare vors Gesicht gehalten habe, um zu testen, in welche Richtung sie fallen. :D

4. Droomvlucht

Der Elfenkönig winkt den Besuchern zu 
Foto: Efteling
Bei "Droomvlucht" (deutsch: Traumflug) handelt es sich um eine Themenfahrt im Dunkeln. Dabei schweben die Besucher in kleinen Gondeln durch eine Märchenwelt - vorbei an Elfen, Einhörnern und anderen Fabelwesen. Bei bislang jedem unserer "Efteling"-Besuche haben wir "Droomvlucht" als erstes besucht, denn laut Aussage des Parks ist es die beliebteste und meistbesuchte Attraktion. Da der Wartebereich aus einer riesigen Halle und einem großen Außenbereich besteht, glaube ich das sofort. Vor allem, wenn man später am Tag dort vorbeigeht. Dann stehen gut und gerne 80 Kinderwagen vor "Droomvlucht". Kein Wunder, es ist eine der wenigen Fahrten, die die ganze Familie problemlos nutzen kann. 
Generell ist sie nicht sehr aufregend. Man schwebt an zahlreichen Fabelwelten vorbei, in denen Animatronics herumfliegen, singen oder tanzen. Doch die Kulissen sind liebevoll gestaltet und für eine über 20 Jahre alte Bahn (mit größerem Umbau im Jahr 2013) noch recht gut in Schuss. Einige Figuren sehen jedoch ein bisschen creepy aus, besonders die "Singenden", die sich mit aufgerissenen Mündern hin und her wiegen. Das stellen wir jedes Mal aufs neue amüsiert fest. Eine Besonderheit im Vergleich zu anderen Themenfahrten ist die Abfahrt am Ende. Mit überraschend zügiger Geschwindigkeit saust man im Kreis hinunter und umrundet dabei die letzte Fabelwelt. Das macht großen Spaß und ist definitiv immer einen Besuch wert. 

3. Symbolica

 Blick vom Palast-Balkon aufs Königreich 
Foto: Efteling
"Symbolica" ist eine neue Themenfahrt, die den Beinamen "Palast der Fantasie" trägt. Sie wurde Anfang Juli 2017 eröffnet und war bei unserem Besuch dementsprechend hoch frequentiert. Die längste Wartezeit betrug 100 Minuten. Wir mussten am Ende des Tages etwa 40 Minuten anstehen. Bei "Symbolica" wird man vom König Pardulfus zu einer Audienz eingeladen, doch Parkmaskottchen Pardoes ermöglicht den Besuchern stattdessen eine wundersame Führung durch den Palast. Nein, eigentlich sind es drei verschiedene. In der Warteschlange muss man sich zwischen der "Musiktour", der "Schätzetour" und der "Heldentour" entscheiden. Der Großteil der Fahrt ist identisch, doch je nachdem, welche man gewählt hat, werden andere Räume angefahren, mit denen man interaktiv agieren kann.
Das magische Observatorium 
Foto: Efteling
Da wir zu dritt in "Efteling" waren, haben wir uns aufgeteilt und jeder eine andere Tour genommen. Ich war bei der "Musiktour". Die Fahrt ist mit unglaublicher Liebe zum Detail gestaltet. Überall bewegt sich etwas und man hat wirklich das Gefühl, die Welt sei lebendig. Das rührt auch daher, dass sich die Wagen scheinbar von Geisterhand bewegen. Es gibt keine Schienen oder ähnliches, so weiß man nie, in welchen Gang oder Raum man als nächstes gefahren wird. In den größeren Hallen gondeln die verschiedenen Wagen bunt durcheinander. Das sieht wirklich toll aus. Leider waren wir alle von der Thematisierung der Touren enttäuscht. Interaktiv agieren kann nur die vordere der beiden Reihen und die Effekte sind sehr limitiert. Beworben wird die Attraktion mit "Dabei erzählt jede Route ein komplett eigenständiges Abenteuer auf der Reise durch den Palast der Fantasie." Was genau die Geschichte sein sollte, konnten wir uns bei keiner der Touren erklären. Die Räume wirken sehr beliebig. Dennoch ist "Symbolica" wirklich zu empfehlen, da es großen Spaß macht, durch die magische Welt zu gondeln, die einfach fantastisch aussieht. Die bunten Lichteffekte, die vielen Details, cleveren Perspektiven und das Fehlen ratternder Räder und Schienen lässt alles sehr real und lebendig wirken.

2. Raveleijn

Ein Reiter "kämpft" gegen den Drachen
Foto: Katrin Mertens
"Raveleijn" ist die einzige größere Show, die in "Efteling" zu den regulären Parkzeiten stattfindet. Es wird die Geschichte der fünf Woudenberg Kinder erzählt, die im Wald ein geheimes Reich finden, in dem der böse Graf Olaf herrscht. Eine Legende besagt, dass eines Tages fünf Reiter kommen und die Regentschaft des Tyrannen beenden werden. Die Kinder merken, dass sie die Auserwählten sind und stellen sich dem Kampf. In der Show werden Schwertkämpfe und Reit-Kunststücke gezeigt. Dabei kommen auch viele verschiedene Spezialeffekte zum Einsatz. Fehlende Niederländischkenntnisse spielen bei "Raveleijn" keine große Rolle. Es gibt wenig Text, dafür viel Action. Neben den Schauspielern und Stuntdarstellern, wirken auch mehrere Pferde und Raben mit. Die Szenen mit den Tieren sind toll, besonders die Vögel, die frei umher fliegen und genau zu wissen scheinen, wer von ihnen wann auf welchem Arm landen soll. Die Kämpfe hingegen sind eher witzig als spannend. Denn die Waffen sehen unecht aus und die Bewegungen wirken unkoordiniert. Außerdem ergibt die Geschichte überhaupt keinen Sinn. Einige der Reiter verschwinden backstage, die anderen vollführen einige Kunststücke auf den Rücken ihrer Pferde und fuchteln mit ihren Schwertern herum. Hinterher sind Graf Olaf und sein monströser fünfköpfiger Drache besieht, obwohl keiner tatsächlich aktiv gegen sie gekämpft hat. Zwar bietet "Raveleijn" nicht unbedingt qualitative Unterhaltung, aber wir schauen uns die Show dennoch jedes Mal gerne an. Es macht großen Spaß sich über die Kampfszenen zu amüsieren und einen Sinn in der Geschichte zu suchen. Außerdem sehen die Kulissen und die Effekte (zum Beispiel der riesige Animatronic-Drache und das Auftauchen/Verschwinden von Graf Olaf in seinem See) toll aus!

1. Piraña

Absolut klasse und ein Mordsspaß!
Foto: Efteling
"Piraña" ist eine Wildwasser-Raftingbahn, die im südamerikanischen Stil gehalten ist. Zu sechst sitzt man in runden Booten, die durch einen Kanal schwimmen. Auch auf Lauras Liste hat es die Attraktion geschafft - klickt hier, um ihre ausführliche Beschreibung zu lesen.
"Piraña" ist für mich mit weitem Abstand die lustigste Fahrt in "Efteling", da man nie weiß, was passieren wird. So waren wir beispielsweise nur zu dritt in einem Boot und damit sehr leicht. Aus diesem Grund sind wir, im Gegensatz zu den vollbesetzten Flößen vor und hinter uns, nicht kurz vor dem ersten Wasserfall abgeprallt, sondern direkt in den Wasserschwall hinein gefahren. Durch die unglaubliche Breite des Kanals ermöglicht er ein ganz anderes Fahrterlebnis als andere Raftingbahnen. So besteht auch die Möglichkeit, dass sich Boote überholen oder festfahren. Bei unserem zweiten Besuch in "Efteling" haben wir beispielsweise ein ebenfalls sehr leichtes Floß, ein Erwachsener und zwei Kinder, gesehen, das abgetrieben war und festhing. Anstelle einen Stau zu verursachen, sind wir daran vorbei geschwommen und konnten der festsitzenden Familie zuwinken. Außerdem macht es einen gigantischen Spaß nie zu wissen, wie nass man die Attraktion verlassen wird. Wir haben die ganze Zeit durchgelacht und vergeblich gehofft, dass wir wenigstens nicht unter den Wasserfällen landen. Wer sich nach der Fahrt die unterwegs geschossenen Bilder anguckt, wird definitiv feststellen, dass auf "Piraña" fast ausschließlich lachende und vor Freude kreischende Gesichter zu sehen sind. Diese Fahrt auf keinen Fall auslassen!


Welche Attraktionen findet ihr in "Efteling" am spaßigsten? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Folgt uns auf FacebookTwitter und Instagram, um weitere Posts nicht zu verpassen.


Donnerstag, 10. August 2017

Lauras Top 5 der rasantesten Efteling-Attraktionen

Am 8. August haben wir (Katrin und ich) dem niederländischen Freizeitpark "Efteling" zum dritten Mal einen Besuch abgestattet. Auch wenn es fast den ganzen Tag geregnet hat, war dieser Tag in der "Welt voller Wunder" erlebnisreich und spaßig. Seit mittlerweile 65 Jahren begeistert "Efteling" große und kleine Besucher. Ob ruhige Themenfahrten, Familienattraktionen oder schnelle Achterbahnen - der Park bietet von allem etwas. Darüber hinaus besticht er durch tolle Thematisierungen und viel Natur. 
Wir haben trotz des Regens einen Großteil des Parkangebots nutzen können und berichten euch in diesem sowie dem nächsten Post von unseren persönlichen Highlights. Ich werde in diesem Beitrag auf meine Top 5 der rasantesten Attraktionen eingehen, während Katrin ihre spaßigsten fünf vorstellen wird.

5. Piraña (Rapid River)

Achtung, hier wird man garantiert nass!
Foto: Efteling
Obwohl diese Wasserattraktion 1983 eröffnet wurde und somit schon über 30 Jahre alt ist, überzeugt sie auf einer Strecke von 350 Metern dennoch mit einem richtig gelungenen Rafting-Erlebnis. An einigen Stellen kann es durch Stromschnellen auch mal etwas temporeicher werden. Natürlich bietet eine Fahrt durchs Wasser keine Geschwindigkeiten einer Achterbahn, aber dafür kann die Anlage durch ihre Unberechenbarkeit bestechen. Wenn das Boot vollbesetzt ist, wird die Fahrt schneller als mit weniger Personen. Es kann sich während der Reise durch den reißenden Fluss außerdem vollkommen willkürlich im Wasser bewegen. Wenn es dabei noch besonders stark von den Wellen getroffen wird, kann es schon mal richtig abenteuerlich werden, wenn das Boot dabei so richtig ins Schwanken kommt. Das schnelle Tempo merkt man auch, wenn man gegen Felsen oder andere Hindernisse stößt und beim Aufprall halb vom Sitz rutscht. Aufregend ist es zudem, weil man hier wirklich nass werden kann. Anders als bei Log Flumes (Wasserfahrten in einem Boot, das aussieht wie ein Baustamm) weiß man nie, wann der nächste Wasserschwall im Boot landet. Rapid River gehören mit zu meinen Favoriten in Freizeitparks, deshalb hat es "Piraña" auch noch in meine Top 5 geschafft.

4. De Vliegende Hollander (Wasserachterbahn)

Ein Boot ist kurz vor der Abfahrt
Foto: Laura Bremer
2007 hat der niederländische Freizeitpark mit dem "Fliegenden Holländer" eine neue Wasserattraktion eröffnet. Der Name bezieht sich dabei auf das Geisterschiff, auf das man sich begibt. Ein detailreicher Wartebereich lässt die Zeit etwas schneller vergehen und stimmt einen außerdem auf die Fahrt ein. Attraktionen, die schon beim Betreten des Gebäudes toll gestaltet ist, bekommen von mir immer Pluspunkte. Die Station ist genauso toll gestaltet wie der restliche Innenraum, so dass man sich wirklich fühlt, als wäre man in einem alten niederländischen Hafen. 
Die Fahrt beginnt im Gebäude und ist noch recht gemütlich, hat aber gleichzeitig eine schön düstere Stimmung, erschaffen durch Dunkelheit, Nebel sowie Soundeffekte. Bei unseren letzten Besuchen war außerdem eine gigantische Projektion eines alten Schiffes zu sehen, auf das man zuzusteuern schien. Dieser Effekt hat mir super gefallen, dieses Mal hat er leider gefehlt. Erst mit dem Verlassen des Indoor-Bereiches nimmt das Boot Tempo auf, da ab dort der Achterbahn-Teil beginnt. Sowohl die Abfahrt aus dem Turm als auch die gesamte restliche Strecke bieten Geschwindigkeit und Spaß, der Adrenalinpegel bleibt dabei aber noch recht weit unten. Zudem ist das rasante Abenteuer auf Schienen schnell vorbei. Nachdem man wieder im Wasser gelandet ist, schunkelt man langsam zurück zur Station. Nass wurden wir hier übrigens nicht, abgesehen vom Regen, der an diesem Tag ein treuer Begleiter war.

3. Vogel Rok (Dunkelachterbahn)

Vogel Roch taucht auch im Inneren auf
Foto: Efteling
Seit 1998 entführt diese Attraktion die Besucher in die Welt von Tausendundeine Nacht. Der Name bezieht sich auf Sindbads Abenteuer mit dem Vogel Roch (so heißt er im Deutschen), der in gigantischer Form über dem Eingang steht. Dadurch fällt das Gebäude schon von weitem auf und sieht ziemlich imposant aus. Besonders die absolute Dunkelheit macht diese Fahrt zu einem rasanten Erlebnis, da man nicht weiß, wie die Schienen verlaufen. Bei unserem ersten Besuch wurden wir von dieser Bahn hinsichtlich der Geschwindigkeit sehr überrascht. Bis dahin kannten wir nur die Dunkelachterbahn "Temple of the Night Hawk" im "Phantasialand", die dagegen schon fast gemütlich fährt. Auch bei unserem jetzigen "Efteling"-Besuch hat die Attraktion im Dunkeln mit ihrer Schnelligkeit überzeugt. "Vogel Rok" beinhaltet außerdem kleine Überraschungsmomente, beispielsweise ein Schlangenmaul, das hell erleuchtet wird, während man hindurchrast. Wir erschrecken uns an dieser Stelle immer noch. Ich finde es schön, dass der Park hier noch etwas Thematisierung eingebaut und nicht einfach alles im Dunkeln gelassen hat.

2. Baron 1898 (Dive Coaster)

Der Dive Coaster fotografiert aus "Pagode"
Foto: Laura Bremer
Diese Attraktion ist die neuste Achterbahn des Parks und wurde 2015 eröffnet. Der Besucher soll sich im Auftrag des Baron Gustave Hooghmoed auf die Suche nach Gold begeben. Die alte Miene, die von Hooghmoed "Baron 1898" genannt wurde, wird allerdings von Geistern, den weißen Frauen, heimgesucht, die das Gold bewachen. Auf dem Weg in die Miene greifen sie an und lassen den Besucher in die Tiefe stürzen.
"Baron 1898" ist definitiv eine atemberaubende Fahrt, die den Fahrgästen einen Adrenalinkick gibt. Für mich war es wahrscheinlich nochmal intensiver, da es mein erster Dive Coaster (Achterbahn mit mindestens einer fast vertikalen Abfahrt) war. Diese Attraktion unterscheidet sich sehr von anderen Achterbahnen, die ich gefahren bin. Dabei sorgt vor allem der spektakuläre Drop in einem Winkel von fast 90 Grad für Nervenkitzel. Kurz vor dem Fall ertönt noch eine Glocke, die das gesamte Thema toll abrundet. Diesen unheilvollen Klang haben wir schon im Laufe des Tages immer wieder gehört. Zwar befindet sich die höchste Stelle der Strecke in "nur" 30 Metern Höhe, doch der Fall ist fast 40 Meter tief, da man in einen Schacht unter der Erde hinabstürzt. Auch die weiteren Elemente der Fahrt bringen Spaß mit hoher Geschwindigkeit. Leider ist dieses Abenteuer ziemlich schnell wieder vorbei. Die Pre-Show, die schön zur Stimmung der Bahn passt (und der man auch als nicht niederländisch-sprechender Besucher ganz gut folgen kann), hat länger gedauert als die Fahrtzeit von "Baron 1898". Beliebt ist diese Attraktion auf jeden Fall, denn ich konnte beobachten, wie sich einige Leute begeistert für eine nächste Runde angestellt haben. Da es schon recht spät war, als ich diesen Coaster gefahren bin, gab es kaum Wartezeiten. Wenn ich nicht schon so k.o. gewesen wäre, hätte ich mich den anderen Personen sicherlich angeschlossen.

1. Joris en de Draak (Racing-Holzachterbahn)

 Die Achterbahn liegt am See vom "Fliegenden Holländer"
Foto: Laura Bremer
Diese Attraktion, die auf Deutsch "Georg und der Drache" heißt, steht für mich ganz klar an der Spitze dieser Top 5. Zwar erreicht sie nicht die maximale Geschwindigkeit von "Baron 1898", doch die Fahrt dauert länger und sie hat sich für mich noch rasanter angefühlt als der Dive Coaster. Das Besondere an dieser Attraktion: Es ist eine Racing-Achterbahn, bei der die Besucher in zwei Zügen gegeneinander antreten. Die Gewinner werden nach dem Rennen mit Applaus begrüßt, die Verlierer mit mitleidigen Buhrufen
Hier erwartet die Besucher eine wilde Fahrt mit schnellen Wendungen sowie tollen Airtime-Momenten (der Augenblick, in dem man aus dem Sitz gehoben wird). Holzachterbahnen fahre ich generell sehr gerne in Parks (außer die Höllenfahrt von "Bandit" im Movie Park) und "Joris en de Draak" gehört neben "Wodan" (Europa Park) und "Colossos" (Heide Park) zu meinen Favoriten. Obwohl wir an diesem Tag das Pech hatten, uns genau dann anzustellen, als die Züge für gut 20 Minuten nicht gefahren sind, haben wir dennoch ausgeharrt. Da es im Wartebereich kaum Thematisierungen gibt, hat sich das schon ziemlich gezogen. Es gab zwar zusätzlich eine englische Durchsage mit Informationen, warum die Bahn stillsteht, wir konnten sie aber beim besten Willen nicht verstehen. Jeder um uns herum hat einfach weitergeredet. Das Warten hat sich aber definitiv gelohnt. Ein kleines Highlight war dabei auch noch, dass wir das Rennen gewonnen haben und die Stimmung in unserem Zug richtig gut war. Die Fahrt war für mich die beste des Tages und hat noch einmal bestätigt, warum "Joris en de Draak" zu meinen Favoriten zählt. 


Das waren meine Top 5 der rasantesten "Efteling"-Attraktionen. Ich hoffe es hat euch gefallen. Schreibt mir gerne in die Kommentare, welche Bahnen eure Favoriten sind, wenn es um Geschwindigkeit geht. Schaut auf jeden Fall bei Katrins Top 5 Post vorbei, der morgen online geht.

Folgt uns auf Facebook, Instagram und Twitter, um auch die nächsten Posts nicht zu verpassen.