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Mittwoch, 7. März 2018

Katrins Top 15 Musicals

Ich habe mittlerweile 50 verschiedene Musicals in mehreren Ländern auf drei verschiedenen Kontinenten angesehen. Darunter waren einige Reinfälle, viele gute Stücke und einige grandiose , die ich mir immer wieder ansehe. In diesem Post stelle ich euch meine Top 15 vor.
Zur Info: Zu meinen 50 Musicals zähle ich nur diejenigen, die ich live im Theater angeschaut habe - Videoaufnahmen, Kinoübertragungen und Co. also nicht. Tolle Produktionen wie "Newsies", "Dear Evan Hansen" und "Rent", die in meinem "Top 50 Musical Songs"-Post gleich mehrmals vorkommen, finden sich hier nicht, da ich ich sie leider noch nicht gesehen habe. 



15. If/Then

Foto: Fox Theatricals
Ich schaue mir ein Musical an, wenn mir die Handlung, die Musik oder die Stimmung zusagt. "If/Then" ist eins der wenigen Stücke, bei denen die Besetzung der entscheidende Punkt war. Die Hauptrolle wurde nämlich von Indina Menzel, einer der bekanntesten, internationalen Musicaldarstellerinnen, gespielt. Wer sich in der Broadway-Welt nicht auskennt, wird ihre Stimme vermutlich trotzdem schon einmal gehört haben: Sie spricht Elsa in der englischen Originalversion von "Die Eiskönigin". Letztendlich hat mir am Stück aber vor allem die kreative Geschichte gefallen. Sie ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt und zeigt, wie eine einzige Entscheidung den Rest des Lebens beeinflussen kann. Dabei behandelt das Musical viele ernste Themen, wie Krieg und Abtreibung. Beide Geschichten haben ihr eigenes Produktionsdesign, sodass der Zuschauer anhand der Farbgebung erkennen kann, um welche es sich handelt. Interessant ist hinterher auch die Diskussion, welchen Weg man selbst gehen würde und welche Abzweigungen man vielleicht schon verpasst hat. Es gibt jedoch auch Abstriche: Ich kann mich beispielsweise überhaupt nicht an die Musik oder die meisten Nebencharaktere erinnern.


14. Thoroughly Modern Millie

Foto: La Jolla Playhouse
Dieses Musical konnte mich vor allem durch seine witzige, schräge Geschichte fesseln. Das Stück nimmt sich selbst nicht ernst und das ist seine große Stärke. Handlung und Charaktere, Moral - alles ist herrlich überdreht und mit Klischees überladen. "Thoroughly Modern Millie" schlägt zwar auch ein paar leise Töne an, es ist aber vor allem ein lautes, buntes und verrücktes Gute-Laune-Stück. Damit passt es auch perfekt zu seinem Setting. Durch das tolle, detaillierte Bühnenbild und die Kostüme wird das New York der 1920er lebendig. Wie bei "If/Then" mangelt es jedoch auch diesem Musical an ergreifender oder eingängiger Musik. Außerdem passt die Nebenhandlung um den Slavenhändlerring nicht zum humorvollen Rest der Geschichte.


13. Rebecca

Foto: Stage Entertainment
"Rebecca" ist eins der wenigen Stücke mit einer überzeugend gruseligen und düsteren Stimmung. In allem - Charaktere, Beleuchtung und Requisiten - liegt etwas Mysteriöses, Beunruhigendes. Die Handlung ist spannend und hebt sich damit klar von den meisten anderen Musicals ab, die eher in Richtung Drama, Romantik oder Humor gehen. Im emotionalen Bereich schwächelt "Rebecca" dafür. Sowohl die Liebesgeschichte als auch die dramatischen Szenen wirken erzwungen und wenig glaubhaft. Die Charaktere sind zudem sehr hölzern und unsympathisch. Allerdings habe ich sowieso kaum auf sie geachtet, denn die Kulissen sind weltklasse - ganz besonders die brennende Treppe am Ende. Beim Soundtrack bin ich hingegen zwiegespalten: Es gibt ein paar schöne Lieder und zwei fantastische, gewaltige Balladen. Der Rest kann übersprungen werden. Der Soundtrack enthält 48(!) Tracks - die meisten sind weniger als drei Minuten lang und hätten nicht gesungen werden müssen.


12. Aida

Foto: Disney Theatrical Productions
"Aida" war das erste Musical, das ich je besucht habe. Damals war ich zehn Jahre alt und kann mich nur noch bruchstückhaft an die Aufführung erinnern. Ich werde aber niemals vergessen, wie überwältigt ich von der Musik, dem Bühnenbild und der Atmosphäre war. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd und berührend - besonders die letzten Augenblicke. Sie zeigen, dass ein Ende irgendwo auch ein neuer Anfang ist, selbst das Lebensende. Die tragischen Momenten werden zudem toll in Szene gesetzt, sodass sie lange im Gedächtnis bleiben. Dazu kommt die tolle Musik der beiden Musical-Legenden Elton John und Tim Rice, die unter anderem zusammen am Soundtrack des "Disney"-Films "Der König der Löwen" mitgearbeitet haben. 


11. Ghost

Foto: Stage Entertainment
"Ghost" war mein 50. Musical. Ehrlich gesagt hatte ich nicht allzu viel erwartet, da ich mit Romanzen wenig anfangen kann und den gleichnamigen Film nicht kannte. Ich wurde jedoch positiv überrascht. Die Musik ist ziemlich eintönig und uninspiriert, ansonsten ist das Stück toll. Vor allem das Produktionsdesign hat mich begeistert. Die Kulissen bestehen nur aus wenigen Requisiten, dennoch fühlen sie sich realistisch an, da Licht und Projektionen geschickt atmosphärisch eingesetzt werden. Durch die Technik sieht sogar die Magie der Geister unglaublich echt aus. Trotz dieser übernatürlichen Elemente ist das Musical angenehm bodenständig. Die Charaktere haben einen trockenen Humor, realistische Motive und sprechen nicht so unnatürlich schwülstig wie viele Broadway-Figuren (hier geht es zu meiner kompletten Rezension).


10. Billy Elliot

Foto: Universal Pictures
Gleichzeitig singen, schauspielern und perfekt Ballett tanzen - was viele Erwachsene niemals schaffen würden, sieht in "Billy Elliot" bei Elf- und Zwölfjährigen kinderleicht aus. Vor allem die Vorgänge hinter den Kulissen sind bei diesem Musical spannend. Es ist unglaublich, was die junge Darsteller leisten, vor allem wenn man bedenkt, dass sich am Westend und Broadway meistens vier von ihnen die Hauptrolle teilen (zum Vergleich: der deutlich kleinere Part des jungen "Tarzan" wird im gleichnamigen Musical in Oberhausen derzeit von acht Jungen gespielt). Die Tanzszenen, sowohl der Erwachsenen, als auch der Kinder, sehen fantastisch aus. Außerdem fängt das Stück die Emotionen der Charaktere und die Stimmung sehr gut ein. An einigen Stellen ist die Handlung jedoch ein wenig zu schräg, was nicht zur bodenständigen Handlung passt.


9. Tarzan

Foto: Disney Theatrical Productions
"Tarzan" ist das erste Musical auf dieser Liste, bei dem ich am Soundtrack nichts auszusetzen habe. Allerdings sind die Lieder, die bereits im "Disney"-Film vorkommen, deutlich eingängiger und emotionaler als die, die extra für die Bühne geschrieben wurden. Man hat als Zuschauer das Gefühl, bei diesem Stück nicht nur zuzusehen, sondern ein Teil der Geschichte zu sein, da die Charaktere durch die Gänge laufen und über dem Publikum schweben. Die kleinen Stunts sehen toll aus und erwecken den Eindruck eines 360 Grad-Erlebnisses. Ansonsten ist das Bühnenbild sehr spärlich, fast ein bisschen lieblos. Vor allem, wenn man es mit den Kulissen anderer "Disney"-Musicals wie "Der König der Löwen" oder "Mary Poppins" (hier geht es zu unserer Rezension) vergleicht.


8. Das Phantom der Oper

Foto: Stage Entertainment
"Das Phantom der Oper" habe ich mittlerweile schon mehrmals gesehen. Ich mag besonders die Zwiespältigkeit der Geschichte. Keiner der Charaktere ist "gut" oder "böse". Sie alle sind vielschichtig aufgebaut und haben sowohl positive als auch negative Eigenschaften - ich finde jedoch alle Figuren herzlich unsympathisch. Dafür liebe ich die ersten Momente der Show, wenn der Leuchter während der Ouvertüre an die Decke wandert und das Theater in der Zeit zurückreist. Die Kulissen und die Kostüme - ganz besonders während der "Maskenball"-Szene - sind fantastisch. Der Soundtrack ist ebenfalls grandios, wenn auch für meinen Geschmack viel zu opernlastig - immerhin ist es ein Musical.


7. Sister Act

Foto: The Shubert Organization
Bei diesem Musical ist es schwierig, keine gute Laune zu bekommen. Die Energie und die Fröhlichkeit sind einfach ansteckend. Dazu kommt eine große Portion Humor, der auch von Show zu Show ein wenig geändert wird, um möglichst frisch und tagesaktuell zu bleiben. Die tolle Musik aus dem gleichnamigen Film kommt leider nicht vor. Die Musicalsongs sind zwar auch cool, aber sehr poplastig. Da es aber immer noch um einen Nonnenchor geht, wären ein paar leisere oder kirchlich angehauchte Lieder passender gewesen. Dafür finde ich die Figurenentwicklung in der Show nachvollziehbarer als im Whoopi-Goldberg-Streifen, da das Publikum mehr über die Bösewichte und die anderen Nonnen erfährt. Außerdem ist der Einfall echt klasse, den Papst am Ende vom Dirigenten spielen zu lassen.


6. Bodyguard

Foto: Stage Entertainment
Genau wie "Ghost" habe ich auch "Bodyguard" aus reiner Neugierde und ohne den Film zu kennen angeschaut, aber keine großen Erwartungen gehabt. Ich war hinterher wirklich froh, dieses Musical nicht verpasst zu haben. Der Soundtrack ist einfach klasse: Keine "Überbrückungslieder" oder Sprachgesang, stattdessen lauter Power-Songs von Whitney Houston - darunter auch die weltbekannten Lieder "I Will Always Love You", "One Moment In Time" und "I'm Every Woman". Ich finde außerdem die Tatsache richtig gut, nur zwei Charaktere singen zu lassen und auch nur wenn es "logisch ist" (Die Figuren singen nicht einfach in jeder x-beliebigen Situation, wie in 95% der Musicals, sondern ausschließlich, wenn es in der Geschichte Sinn ergibt, also beispielsweise bei Proben oder Auftritten.). Dadurch wirkt die Handlung realistischer und bodenständiger, da Dialoge nicht von Gesang unterbrochen werden. Den gleichnamigen Film habe ich übrigens nicht gesehen. Laut der Inhaltsangabe unterscheidet er sich in zwei sehr wichtigen Punkten von der Bühnenversion - deren Handlung finde ich deutlich schlüssiger.


5. Ich war noch niemals in New York

Foto: Stage Entertainment
Um es gleich klarzustellen: Nein, ich mag die Lieder von Udo Jürgens nicht. Dass es "Ich war noch niemals in New York" trotzdem in meine Top 5 geschafft hat, spricht also definitiv für das Musical. Es hat einfach einen unglaublich witzigen Humor und viele kreative Einfälle, wie die geniale Navi-Irrfahrt. Das Stück nimmt sich nicht sonderlich ernst, sondern will einfach nur gute Laune versprühen, sodass ich Lust hatte mitzusingen, obwohl mir die meisten Songs überhaupt nicht gefallen. Ich bin auch kein Fan von Liebesgeschichten, mag die in diesem Musical aber, weil sie nicht süßlich ist, sondern sehr amüsant und bissig. Außerdem hat das Musical eine der beeindruckendsten Kulissen - ein riesiges, zweistöckiges Kreuzfahrtschiff, das von allen Seiten anders aussieht. 


4. Rocky

Foto: Stage Entertainment
Ich kenne niemanden, dem "Rocky" nicht gefallen hat, selbst die Musicalhasser in meinem Umfeld fanden das Stück fantastisch. Das liegt vor allem an dem komplett ungewöhnlichen Konzept. Die Handlung des Films (wieder einer, den ich nicht geguckt habe...) klingt so gar nicht nach Musical und dennoch funktioniert es unglaublich gut. Das große Highlight ist der Boxkampf am Ende - für mich die visuell beste Szene, die ich je auf einer Bühne gesehen habe! Die Schläge und Verletzungen sehen echt aus, der Ring ist direkt im Zuschauerraum und die Szene wird live auf einem großen Bildschirm gezeigt - wie bei einem echten Kampf. Die Idee alleine ist schon grandios und die Umsetzung einfach fantastisch. Doch auch sonst hat das Stück einiges zu bieten - sympathische Charaktere, detailverliebte Kulissen, tolle Effekte und einige wirklich schöne Songs. Kein Wunder, dass "Rocky" das einzige deutsche Musical ist, das es an den Broadway geschafft hat. 


3. We Will Rock You

Foto: Queen Theatrical Productions
"We Will Rock You" ist das Bühnenstück, das mich mit Abstand am meisten positiv überrascht hat. Ich habe es vor vielen Jahren zum ersten Mal gesehen, als ich im Urlaub Lust auf ein Musical hatte und in der Stadt gerade nichts anderes lief. Ich habe das Theater als großer WWRY- und Queen-Fan verlassen. Die Musik ist klasse, auch weil sie größtenteils im Original belassen wurde (zum Vergleich: Beim Abba-Musical "Mamma Mia" wurden die Texte ins Deutsche übersetzt.). Besonders bei den Welthits "We Will Rock You", "We Are The Champions" und "Bohemian Rhapsody" hält es das Publikum nicht auf den Stühlen, sodass sich das Stück ein wenig wie ein Konzert anfühlt. Die Geschichte ist herrlich schräg unangepasst, genau wie die Charaktere. Außerdem ändern sich ganze Dialoge regelmäßig, da sich das Stück an die Stadt, in der es gespielt wird und die aktuelle Popkultur anpasst. Alles in allem ist "We Will Rock You" einfach nur cool, kreativ und verrückt.


2. Wicked

Foto: Stage Entertainment
Ich habe die Show mittlerweile mehrmals in London und einmal in Sydney angesehen, in der deutschen Version bislang noch nicht. Das ist aber auch nicht schlimm, denn ich liebe die Songs einfach. In meiner "Top 50 Musical Songs"-Liste ist "Wicked" das am häufigsten vertretene Stück mit insgesamt vier Lieder - darunter Platz 2 und 3. Die Musik ist abwechslungsreich, dynamisch und voller Emotionen - genau wie die Geschichte. Es ist eines der wenigen Stücke, in denen es um starke Frauen geht und behandelt auch ernste Themen wie Mobbing, Zwei-Klassen-Gesellschaft und Rassismus. Dennoch kommen auch Humor und Magie nicht zu kurz. Die Welt von Oz sieht einfach toll aus und wird durch die fantastische Musik, die sympathischen Charaktere und die tolle Geschichte lebendig.


1. Der König der Löwen

Foto: Stage Entertainment
"Der König der Löwen" ist einfach ein Phänomen, mit dem kein anderes Musical mithalten kann. Es ist das einzige Stück, das mich jemals zum Weinen gebracht hat. Jedes Mal aufs Neue steigen mir Tränen in die Augen, wenn die ersten Töne von "Der ewige Kreis" gespielt werden und die Sonne über der Savanne aufgeht. Fast noch schöner ist es, zu sehen, wie die anderen Zuschauer um einen herum mit feuchten Augen und staunendem Blick den vorbeilaufenden Elefanten hinterher sehen. Es ist einer der ganz wenigen Fälle, in denen Menschen in Tierkostümen nicht komisch aussehen. Das Produktionsdesign ist unglaublich schön und detailreich. Farben, Materialien und Muster sind harmonisch aufeinander abgestimmt und lassen eine einzigartige Welt entstehen. Die Musik passt ebenfalls dazu. Die Songs, die extra für das Musical geschrieben wurden, haben denselben Charme wie die des Films und orientieren sich noch stärker an afrikanischen Rhythmen, wodurch sich "Der König der Löwen" deutlich vom Pop-Einheitsbrei der meisten anderen Stücke abhebt. Dieses Musical hat eine Magie, die man nur nachvollziehen kann, wenn man es selbst live gesehen hat.


Das waren meine Top 15 Musicals. Was sind eure Favoriten? Schreibt es gerne in die Kommentare

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Freitag, 5. Januar 2018

Greatest Showman - Watch.Read.Discuss. [D/E]

The following discussion of the movie "The Greatest Showman" is also available in English. Please scroll down for the English version.

Deutsch


- Der folgende Text enthält Spoiler -


Voller fantastischer Bilder!
Foto: 20th Century Fox
"Greatest Showman" (Originaltitel: "The Greatest Showman") war der erste Titel auf unserer Worauf-wir-uns-2018-freuen-Liste. Aus diesem Grund sind wir in eine der ersten Vorstellungen gegangen, als der Film am 04. Januar in den deutschen Kinos anlief. "Greatest Showman" verbindet eine reale, ungewöhnliche Biographie mit Golden-Globe-nominierter Musik, tollen Schauspielern und einer emotionalen Botschaft. Also mehr als genug Gründe, um dem Film einen "Watch.Read.Discuss."-Beitrag zu widmen. 

Phineas Taylor "P.T." Barnum (Hugh Jackman) wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Als sein Vater stirbt, muss sich der Junge alleine durchschlagen. Trotz seines schlechten Standes heiratet er viele Jahre später seine Jugendfreundin Charity Hallett (Michelle Williams), die aus sehr gutem Haus stammt und bekommt mit ihr zwei Töchter (Austyn Johnson, Cameron Seely). Während Charity mit ihrem einfachen Leben zufrieden ist, träumt P.T. von mehr. Durch einen Trick wird ihm ein Bankkredit bewilligt und er kauft ein Museum mit kuriosen Artefakten. Als der Erfolg ausbleibt, stellt er lebendige Kuriositäten ein, darunter eine bärtige Frau (Keala Settle), einen Kleinwüchsigen (Sam Humphrey) und zwei afro-amerikanische Trapezkünstler (Yahya Abdul-Mateen II, Zendaya). Der Zirkus wird ein großer Hit und mithilfe von Barnums neuem Partner Phillip Carlyle (Zac Efron) auch international bekannt. Doch P.T. will nicht nur das einfache Volk erfreuen, sondern von der Oberschicht akzeptiert werden. Seine kuriose Zirkus-Crew passt jedoch nicht in diese Weltvorstellung.


Wie seid ihr auf den Film aufmerksam geworden und warum wolltet ihr ihn gucken?

Katrin: Ich habe den "Greatest Showman"-Trailer mehrmals im Kino vor anderen Filmen gesehen und wusste sofort, dass ich den gucken muss. Trailer fesseln mich selten, aber hier hatte ich die ganze Zeit Gänsehaut und habe mir beim ersten Mal direkt den unglaublich berührenden, gewaltigen Song "This Is Me" heruntergeladen. 

Laura: Mir ging es ähnlich. Ich habe den Trailer nur einmal gesehen, doch schon da konnte er mich positiv überraschen und ist mir im Gedächtnis geblieben. Das hat meine Neugier auf den Film geweckt. 

Inwieweit hat euch "Greatest Showman" berührt?

P.T. Barnum in seinem Element: Dem Rampenlicht
Foto: 20th Century Fox
Laura: Der Film erzählt darüber, die eigenen Träume trotz großer Hürden wahr werden zu lassen. Das war berührend, aber noch weitaus ergreifender ist die Geschichte über die Außenseiter, die von der Gesellschaft ausgestoßen werden, weil sie anders sind. Doch sie finden Stärke und Halt untereinander, was ihnen hilft, weiterzukämpfen. Dank dem Einsatz toller Songs und guter Schauspieler konnte mich der Film wirklich mitreißen.

Katrin: Es geht um verschiedene Menschen, die irgendwie ihren Platz in der Welt finden müssen. Obwohl die Geschichte in einer bunten Glitzerwelt spielt, liegt hinter den Kulissen vieles in Scherben. Die meisten Zuschauer werden sich in ihrem Leben irgendwann einmal allein und unverstanden gefühlt haben - es ist leicht den Schmerz und die Sorgen der Charaktere nachzuvollziehen. Besonders hat mir gefallen, dass kaum ein Problem beim Namen genannt wird. Es steht einfach im Raum und der Zuschauer muss es selbst erkennen.

Es geht unter anderem um Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus. Findet der Film einen guten Zugang zu diesen Themen?

Katrin: Rassismus ist eins dieser Probleme, die nicht beim Namen genannt werden. Die beiden afroamerikanischen Trapezkünstler Anne und W.D. Wheeler weisen Barnum darauf hin, dass er Schwierigkeiten bekommen werde, wenn er sie anstelle. Als Phillip sich später mit Anne an seiner Seite zeigt, sehen alle, inklusive seiner eigenen Eltern, auf ihn herab. Es spricht jedoch niemand aus, was ihn oder sie an Anne stört. Diese Herangehensweise des Films finde ich sehr gut, da Totschweigen in Verbindung mit Ausgrenzung ein deutlich beklemmenderes Gefühl auslöst, als Hassparolen. Dieser gebrochene Blick der Charaktere, wenn ihnen klar wird, was geschieht, trifft mitten ins Herz. Das gilt nicht nur für Anne und W.D., sondern auch für die anderen Artisten, die sich aufgrund ihrer Herkunft oder körperlicher Merkmale von der Masse abheben.

Laura: Das Beispiel von Katrin ist wirklich gut, um zu zeigen, wie der Film mit den Themen umgeht. Er bringt den Zuschauer auf emotionaler Ebene nah an die Charaktere und ihre Probleme heran. Es gibt eine ganze Menge Figuren, die alle wegen verschiedener Gründe von der Gesellschaft ausgegrenzt und mit Hass oder Gewalt konfrontiert werden. Die Schauspieler sind gut darin, die Gefühle ihrer Figuren greifbar zu machen, was diesen Themen deutlich mehr Gewicht gibt, ohne sie dabei konkret zu benennen. Ich fand es leicht, den Schmerz, die Trauer sowie die Wut und Enttäuschung der Charaktere nachzuempfinden und zu verstehen.

"Greatest Showman" wurde für drei Golden Globes nominiert. Gerechtfertigt?

Daumen sind gedrückt für die Awards Season!
Foto: 20th Century Fox
Katrin: Jein. Der Film ist toll und hat seine Nominierungen in den Sparten "Bester Film - Musical oder Komödie" und "Bester Original Song" wirklich verdient, auch wenn ich befürchte, dass er aufgrund sehr starker Konkurrenz leer ausgehen wird. Die dritte Nominierung für Hugh Jackman als "Bester Schauspieler - Musical oder Komödie" ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Er stellt seine Rolle wirklich gut dar, aber er hat mich nicht vom Hocker gerissen. Andere Schauspieler in "Greatest Showman", darunter Zendaya und Keala Settle, hätten eine Würdigung ihrer Leistung noch mehr verdient.

Laura: Der Film konnte mich bis zum Schluss berühren und unterhalten. Dabei behandelt er wichtige Themen und kann auch mit Tiefgründigkeit punkten. Hier finde ich vor allem, dass die schauspielerische Leistung viel dazu beiträgt, dem Zuschauer einen guten Einblick in das Innere der Figuren zu geben. Hugh Jackman konnte mich überzeugen, aber auch viele der anderen Darsteller waren toll. Mir hat Zendaya ebenfalls mit am besten gefallen. Zusätzlich gibt es tolle Songs, die von den Darstellern fabelhaft präsentiert werden. Daher hat der Film die Nominierungen meiner Meinung nach verdient. 

Die Nominierung für den besten Song ist eurer Meinung nach also angemessen. Wie hat euch der Rest des Soundtracks gefallen?

Laura: Die Songs haben die Stimmung des Films toll unterstützt, besonders die ersten zwei Lieder sind mir neben "This Is Me" am stärksten im Gedächtnis geblieben. Ich fand es außerdem schön, dass manche Songs im Laufe des Films mehrmals von verschiedenen Figuren gesungen wurden, wie beispielsweise Charitys und P.T.s Lied, das später ihre Kinder ebenfalls kurz singen.

Katrin: Die Solo-Stücke waren mir zu dialoglastig und zu wenig eingängig. Ansonsten mochte ich die Musik sehr gerne. Besonders die Ensemblestücke sind unglaublich mitreißend und kraftvoll. Das bereits genannte "This Is Me", aber auch "The Greatest Show", "Rewrite The Stars" und "From Now On" sind toll. Bei letzterem überspringe ich zugegebenermaßen meistens den Balladen-Teil von Hugh Jackman und springe direkt zum rockig-poppigen "We will come back home"-Refrain des Ensembles. Die Lebensfreude der Gruppe überträgt sich durch die Lieder und weckt das dringende Bedürfnis zu singen, zu tanzen und einfach glücklich zu sein. Das macht einen tollen Soundtrack aus.

Welche Szene hat euch am wenigsten gefallen?

Charity ist bei allem ultra verständnisvoll 
Foto: 20th Century Fox
Laura: Die Versöhnung zwischen Charity und P.T. am Meer. Die war mir erstens viel zu kitschig und außerdem viel zu einfach. Dafür, dass vorher sein Absturz und die Trennung so dramatisiert wurde, konnte seine Frau ihm dann doch ganz schnell verzeihen. Dafür muss er nur vor ihrer Haustür auftauchen und zwei Sätze sagen.

Katrin: Stimmt, die Versöhnung war albern und fehl am Platz. Mir hat auch die finale, völlig übertriebene Zirkus-Sequenz am Ende nicht gefallen. Elefanten, Löwen, fliegende Artisten... ich wusste überhaupt nicht, wo ich hingucken sollte. Das hat leider von den kuriosen Menschen abgelenkt, die bei der Show eigentlich im Vordergrund stehen sollten und auf die der Film aufmerksam machen wollte. 

Und welche am besten?

Laura: Die, in der die Artisten von Barnum abgewiesen werden und daraufhin "This Is Me" singen. Nicht nur der Song, auch die Charaktere brodeln über vor Emotionen, sodass ich gar nicht weiß, wie man davon nicht mitgerissen werden kann. Die Gefühle sind alle wirklich greifbar. Einerseits der Schmerz, andererseits aber auch die Stärke, sich nicht unterkriegen zu lassen oder zu verstecken. Das alles kam so toll rüber. Da hatte ich Gänsehaut pur. 

Katrin: Die Szene, in der das Zirkus-Gebäude in Flammen aufgeht, war großartig. Zugegeben das Feuer sieht nicht sonderlich echt aus, aber die Schauspieler gleichen das durch ihr fantastisches Spiel aus. Die Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit in ihren Augen wirken so real, als würden sie tatsächlich dabei zusehen, wie ihr Zuhause verbrennt. Besonders Zendaya und Cameron Seely haben mich in der Szene berührt. Die ersten Minuten des Films stechen ebenfalls heraus - der visuelle und akustische Übergang von Barnums Traum zu seiner Realität ist toll!

Was hättet ihr an der Geschichte verändert? 

Phillip verzichtet für Anne auf seinen sozialen Stand
Foto: 20th Century Fox
Katrin: Ich hätte mich am Ende stärker auf die kuriosen Artisten und weniger auf P.T. Barnum konzentriert, da sie für mich den Sieg der Menschlichkeit und der Akzeptanz verkörpert haben. Die meisten von ihnen wurden nicht einmal namentlich vorgestellt. Außerdem hätte ich dem Zuschauer irgendwie gezeigt, in welcher Zeitspanne der Film spielt. Barnums schneller Aufstieg und schneller Fall wäre deutlich eindrucksvoller gewesen, wenn klar gewesen wäre, ob die Handlung innerhalb einiger Monate oder einiger Jahre spielt. 

Laura: Ich schließe mich Katrins erstem Punkt an. Ich hätte den Fokus etwas weniger auf Jenny Lind (Rebecca Ferguson) gelegt und dafür den Zirkusdarstellern mehr Screentime gegeben, weil ich mir für sie mehr Hintergrund gewünscht habe. Das ist aber wirklich Meckern auf höchstem Niveau, weil mir die Geschichte selbst richtig gut gefallen hat. 

Last, but not least: Würdet ihr euch eine Fortsetzung von "Greatest Showman" ansehen?

Katrin: Vermutlich nicht. Der Film war atemberaubend und ich bezweifele, dass ein zweiter Teil denselben Effekt haben würde.

Laura: Geht mir ähnlich. Der Film müsste schon etwas völlig Neues im Vergleich zu "Greatest Showman" bieten, um mich genauso mitreißen zu können und ich glaube, das ist schwierig.


Habt ihr "Greatest Showman" schon gesehen? Wie hättet ihr geantwortet? Teilt es uns in den Kommentaren mit. 

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English


- The following text contains spoilers -

So many wonderful images!
Photo: 20th Century Fox
We were really looking forward to "The Greatest Showman". That's why we went to one of the first screenings when the movie came out in Germany on the 4th of January. It combines a true, unusual biography with Golden Globe nominated music, great actors and an emotional message. More than enough reasons to dedicate a "Watch.Read.Discuss." post to the movie.

Phineas Taylor "P.T." Barnum (Hugh Jackman) grows up under poor circumstances. After his father dies, the young boy is struggling. Years later he marries his wealthy childhood friend Charity Hallett (Michelle Williams) despite his low social class. The pair has two daughters (Austyn Johnson, Cameron Seely). While Charity is happy with her simple life, P.T. wants more. He tricks his bank into granting him a credit and buys a museum with peculiar artifacts. The ticket sales are very low, so he hires living curiosities like a bearded lady (Keala Settle), a little man (Sam Humphrey) and two African-American trapeze artists (Yahya Abdul-Mateen II, Zendaya). The circus becomes a big hit and internationally known thanks to Barnum's new partner Phillip Carlyle (Zac Efron). However P.T. doesn't plan to please the common folk anymore, he wants to be accepted by the upper class. But his curious circus crew doesn't fit in this view of the world.


When did you become aware of the movie and why did you want to watch it?

Katrin: I saw the "Greatest Showman" trailer a few times before other movies at the theater and instantly knew I had to watch it. I'm usually not captivated by trailers, but this one gave me goosebumps and I immediately downloaded the touching, powerful song "This Is Me" after the first time.

Laura: Same here. I only watched the trailer once and was pleasantly surprised. It lingered in my memory and excited my curiosity. 

To what extent did "The Greatest Showman" touch you?

P.T. Barnum in his element: The spotlight
Photo: 20th Century Fox
Laura: The movie tells about making your dreams come true despite all obstacles. That's moving, but the story about the outcasts who are abandoned by society due to them being different is even more touching. They find strength and stability in each other which helps them to keep fighting. The movie really carried me along thanks to the great songs and the good actors.

Katrin: It's about different people trying to find their place in the world. Even though the story is set in a colorful glitz world, there are a lot of broken parts behind the curtains. Most viewers have been at a point in life where they felt lonely and misunderstood - it's very easy to relate to the characters' pains and worries. I especially liked how most problems were not called by their names. They're just there and the viewer has to realize them.

The narrative is about exclusion, discrimination and racism among other things. Does the movie find a good approach to these topics?

Katrin: Racism is one of the problems which are not called by their names. The African-American trapeze artists Anne and W.D. Wheeler tell Barnum that it would cause him trouble if he hired them. Later Phillip's parents and others look down at him after he goes out with Anne. Yet no one actually says what they don't like about Anne. I really like the movie's approach here. Keeping dead quiet in combination with exclusion feels way more oppressive than hate speech. It really pierces the heart to see the broken look in the characters' eyes after they realize what is happening. That doesn't only apply to Anne and W.D., but also to all the other artists who stand out from the crowd due to their origin or physical features.

Laura: Katrin's example is really great to show how the movie handles those topics. It brings the viewer closer to the characters and their problems on an emotional level. There are many who are casted out by society due to different reasons and confronted with hate or violence. It's great how the actors manage to make their character's feelings tangible. This makes the topics more substantial without clearly labeling them. I thought it was easy to understand and relate to the characters' pain, grief, anger and disappointment.

"The Greatest Showman" was nominated for three Golden Globes. Justified?

Fingers crossed for the awards season!
Photo: 20th Century Fox
Katrin: Yes and no. The movie is great and really deserves its nominations for "Best Movie - Musical or Comedy" and "Best Original Song", even though I fear it will come back empty-handed due to strong competition. Hugh Jackman's nomination as "Best Actor - Musical or Comedy" is not justified in my opinion. He's convincing in his role, but didn't knock me off my feet. Other "The Greatest Showman" actors like Zendaya or Keala Settle deserve the recognition of their performance more.

Laura: The movie touched and entertained me till the very end while addressing important topics and being profound. The actors' performance has a great impact on providing the viewer insight into the character's feelings. I thought Hugh Jackman was convincing, but there were a lot of really good performers. Zendaya was one of my favorites too. Additionally there are amazing songs which the actors showcase perfectly. That's why the movie deserves all its nominations in my opinion.

So you think the nomination for "Best Original Song" is justified. How did you like the rest of the soundtrack?

Laura: The songs support the movie's atmosphere perfectly. Especially the first two tunes and "This Is Me" are lingering in my memory. I really liked how some songs were sung multiple times throughout "The Greatest Showman" - like Charity's and P.T.'s song which is performed by their kids later.

Katrin: I thought the solos weren't catchy enough and had too much dialogue. Apart from that I really liked the music, especially the group numbers, because they're incredibly infectious and powerful. The previously mentioned "This Is Me" as well as "The Greatest Show", "Rewrite The Stars" and "From Now On" are amazing. Though I have to admit that I skip the latter's ballad part sung by Hugh Jackman and only play the rock-pop "We will come back home" chorus performed by the ensemble. The group's vitality is displayed through the music and arouses the desire to sing, dance and simply be happy. That's what an amazing soundtrack should do.

Which scene did you like the least?

Charity is really sympathetic no matter what
Photo: 20th Century Fox
Laura: Charity's and P.T.'s reconciliation at the ocean. I thought it was way too cheesy and simple. His fall and their separation was heavily dramatized and then his wife forgives him in a matter of seconds. The only thing he had to do was show up at her doorstep and say two sentences.

Katrin: Right, the reconciliation was silly and out of place. I also didn't like the exaggerated final sequence in the circus. Elephants, lions, flying artists... I didn't know where to look. Sadly this distracted from the peculiar people who were supposed to be the center of attention.

Which scene did you like best?

Laura: The one where Barnum rejects the artists and they start to sing "This Is Me". The song and the characters are boiling over with emotions. I really can't imagine someone not being thrilled by it. All the feelings are tangible - on one hand the pain, but also their strength to keep going and refuse to hide. That was portrayed beautifully - I had goose bumps all over.

Katrin: The scene in which the circus building is going up in smoke was amazing. Admittedly the fire looks pretty fake, but the actors even that out with their fantastic performance. The despair, fear and hopelessness in their eyes looks so real - as if they would actually watch their home burn. Especially Zendaya and Cameron Seely moved me in this scene. I also really enjoyed the first minutes of the movie - the visual acoustic transition from Barnum's dream to his reality is great!

What would you have changed about the story?

Phillip leaves his social class for Anne
Photo: 20th Century Fox
Katrin: In the second half of the movie I would have concentrated more on the curious artists and less on P.T. Barnum, because for me they represent the victory of humanity and acceptance. Most of them weren't even introduced by name. In addition I would have shown the viewer in what timeframe the movie is set. Barnum's quick rise and quick fall would have been way more impressive if it would have been clear if it happenend during a few months or a few years. 

Laura: I agree with Katrin's first point. I would've focused less on Jenny Lind (Rebecca Ferguson) and instead given the circus artists more screen time, because I wanted to know more about their background. But this is whining at a high standard, because I really liked the story.

Last, but not least: Would you watch a sequel of "The Greatest Showman"?

Katrin: Probably not. The movie was stunning, but I doubt a second part would have the same effect.

Laura: I agree. The movie would need something entirely different in comparison to "The Greatest Showman" in order to appeal to me and I think that's difficult.


Have you seen "The Greatest Showman" yet? What would have been your answers? Tell us in the comments.

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Mittwoch, 3. Januar 2018

Katrins Top 50 Musical Songs [D/E]

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German

Mein erstes Musical war Aida im Alter von 10 Jahren
Foto: Katrin Mertens
Wie ich schon in meiner Rezension zu "Ghost - Das Musical" verraten habe, durfte ich mittlerweile genau 50 verschiedene Musicals ansehen. Um das zu feiern, präsentiere ich euch heute in einer neuen Watch.Read.List. meine Top 50 Musical-Lieder. Wie bereits in meinem "Top 50 Disney Songs"-Beitrag werde ich keine Erklärungen zu meiner Reihenfolge geben, sondern stattdessen die Musikvideos posten, damit ihr selbst urteilen könnt. 
Zur Info: Es stehen auch Stücke auf der Liste, die nicht explizit für das jeweilige Musical geschrieben wurden, sie kommen aber darin vor. Ich habe nur Songs genommen, in denen gesungen wird. Außerdem sind alle Lieder in Englisch, außer die Originalsprache ist Deutsch.

English

I recently watched "Ghost" which was my 50th individual musical. In celebration of this I will present my top 50 favorite musical songs in a new Watch.Read.List. today. Like in my "Top 50 Disney Songs" post I won't explain my chronological order, but instead show you the music videos so you can judge for yourself.
For your information: There are some songs on this list, which were not written especially for the musical, but are a part of it. I only chose tunes with singing in them. Additionally all songs are in English, except the ones from German musicals.


50. Raise You Up - Kinky Boots



49. Solidarity - Billy Elliot



48. King Of New York - Newsies



47. Positive - Legally Blonde



46. Spread The Love Around - Sister Act



45. One Moment In Time - Bodyguard



44. Wahres Glück - Rocky



43. We Will Rock You - We Will Rock You



42. Everything I Am - Tarzan



41. It's A Hard Knock Life - Annie



40. Time Warp - Rocky Horror Show



39. Hinterm Horizont Geht's Weiter - Hinterm Horizont 



38. Fight From The Heart - Rocky



37. Jellicle Songs - Cats



36. You Can't Stop The Beat - Hairspray



35. Popular - Wicked



34. Revolting Children - Matilda



33. Ich gehör' nur mir - Elisabeth



32. Ireland - Legally Blonde 



31. Tomorrow - Annie



30. Rebecca - Rebecca



29. Radio Gaga - We Will Rock You



28. One Day More - Les Misérables



27. The Bells of Notre Dame - Hunchback of Notre Dame



26. I Will Always Love You - Bodyguard



25. Think Of Me - Phantom Of The Opera



24. Unchained Melody - Ghost



23. Finale/Die Vampire bitten zum Tanz - Tanz der Vampire 



22. Good For You - Dear Evan Hansen



21. I Want It All - We Will Rock You



20. Finale - Les Misérables



19. As Long As You're Mine - Wicked



18. Memory - Cats



17. Wait For It - Hamilton



16. Phantom Of The Opera - Phantom Of The Opera



15. He Lives In You - The Lion King



14. Do You Hear The People Sing - Les Misérables



13. Written In The Stars - Aida



12. Who Wants To Live Forever - We Will Rock You



11. Journey To The Past - Anastasia



10. Will I - Rent

(Movie version, because the pictures really count here)


09. Don't Stop Believin - Rock Of Ages



08. You'll Be In My Heart (Reprise) - Tarzan



07. Seize The Day - Newsies



06. Circle of Life - The Lion King

(This is a 360° video - so amazing!)


05. You Will Be Found - Dear Evan Hansen



04. Two Worlds - Tarzan



03. For Good - Wicked



02. Defying Gravity - Wicked






Da kann ja jetzt nur noch ein Lied kommen. ;) Der Musicalsong, den jedes Theater Kid im Schlaf kann, der für den Broadway steht wie kein anderer.

There can only be one song after this. ;) The musical tune every theater kid knows by heart - the one that's more Broadway than anything else.





01. Seasons Of Love - Rent 



Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Hören meiner Top 50 Musical-Songs. Welche mögt ihr am liebsten?

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